Archiv für den Monat: Februar 2020

Buchempfehlung: Das Milliardentrio und der indische Diamant

In dem Jugendkrimi Das Milliardentrio und der indische Diamant von Richard Newsome geht es um den 13-jährigen Jungen Gerald Wilkins. Ursprünglich hatte er vor, seine Ferien mit seinem besten Freund zu verbringen, doch dann kommt es ganz anders….

Kurz vor den heißersehnten Skiferien überraschen Geralds Eltern ihn mit einer anscheinend ziemlich wichtigen Nachricht: Seine Großtante Geraldine Archer, die er überhaupt nicht kennt, ist verstorben. Also muss er, anstatt Ski und Snowboard zu fahren, auf eine Beerdigung nach London. Dort erhält er dann eine Nachricht, mit der niemand gerechnet hat, am wenigsten Gerald selbst: Er hat den Großteil des Archer-Vermögens geerbt, rund 20 Milliarden Pfund. Doch damit nicht genug: Geralds Leben wird noch mehr auf den Kopf gestellt, als er herausfindet, dass seine Großtante keines natürlichen Todes gestorben ist, sondern ermordet wurde! Hat das vielleicht etwas mit dem Noor-Jehan-Diamanten zu tun, der durch eine Spende von Geraldine im Britischen Museum ausgestellt werden konnte und gerade gestohlen wurde? Und was ist mit dem dünnen, schwarzen Mann, der Gerald anscheinend im Visier hat? – Der frischgebackene Milliardär begibt sich auf eine gefährliche Fährtensuche mit seinen neuen Freunden, den Zwillingen Sam und Ruby.

Die von Janka Panskus übersetzte deutsche Version ist im Oetinger Verlag erschienen.

Zu der Buchreihe gehören noch folgende Bände:

Das Milliardentrio und die Stadt der Sechs Tempel

Das Milliardentrio und die Macht des Orakels

In der Schulbibliothek könnt ihr die Romane bislang nicht ausleihen.

Great stories need great readers 2.0

Dieses Jahr fand am Dienstag, dem 11.02.2020, wie im Vorjahr der Vorlesewettbewerb in Englisch statt. Vor der 3. Stunde trafen nach und nach die Leserinnen sowie das Publikum und die Jury ein. Die Jury bestand aus dem stellvertretenden Schulleiter Herrn Karsten Sudholz sowie den Englischlehrerinnen Frau Heike Schaal und Frau Silke Sager. Zudem durfte auch der Vorjahresgewinner Christopher Schütte in der Jury sitzen. Fabian Glüsing, Schüleraushilfe der Schulbibliothek, war als weiteres Jurymitglied leider verhindert.

Als alle anwesend waren, konnte es auch schon losgehen. In der ersten Runde stellten nacheinander Amelie Tabken, Sophie Bahr, Toni Wiepert sowie Johanna Klemp ihre Bücher vor. In der nächsten Runde trugen die Leserinnen für ca. 2 Minuten eine Textstelle, die sie zuvor nur für ein paar Minuten eingeübt hatten, aus der Erzählung „Harrys Dog“ von Chris Inman vor. Sie überzeugten mit einem gut betonten und flüssigen Vortrag.

Amelie Tabken wurde Erstplatzierte, Sophie Bahr belegte den zweiten, Toni Wiepert und Johanna Klemp teilten sich den dritten Platz. Am Ende erhielt jede Teilnehmerin zudem eine Urkunde und einen Union-Jack Stift. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg, und wir freuen uns auf eine Wiederholung des Wettbewerbs im nächsten Jahr.

Bilingual aufwachsen – Grundsätzlich anders oder fast gleich?

Überall auf der Welt gibt es Kinder, die bilingual aufwachsen. Doch was ist das überhaupt? Die Vorsilbe „bi“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „beides“ oder „zwei“. „Lingua“ bedeutet Sprachen, zusammen heißt es also „zweisprachig“. Davon kann es viele Varianten geben, zum Beispiel: Deutsch-Polnisch, Chinesisch-Japanisch oder – in meinem Fall – Deutsch-Englisch.

Meistens kommt es dazu, dass ein Kind bilingual aufwächst, wenn es zwei Elternteile hat, die aus verschiedenen Ländern kommen und ihre Muttersprache fließend beherrschen. Diese wollen sie natürlich an das Kind weitergeben. Doch es gibt auch Situationen, in denen die Eltern den Kindern eine Sprache beibringen, damit sie es im Leben einfacher haben.

Bilingual aufzuwachsen bedeutet nicht nur, zwei verschiedene Sprachen sprechen zu können, sondern auch in zwei verschiedenen Kulturen groß zu werden. Es ist sehr spannend und interessant und hat definitiv viele Vorteile, wie zum Beispiel, das man, wenn man zwei verschiedene Pässe hat, auch in mehr Länder einreisen kann und kein Visum benötigt. Zudem besitzt man mehr Chancen in der Schule und im Arbeitsleben.

Doch es gibt auch Nachteile, wenn z.B. ein Teil der Familie weit weg wohnt, sieht man diesen nicht sehr oft. Außerdem kostet es viel Geld, wenn man sich dann doch entscheidet, entfernte Verwandte zu besuchen. Und wenn man dann nicht einmal aus Deutschland kommt, wird es sehr schwer, auch noch Deutsch zu lernen, und somit dann Deutsch als Zweitsprache zu haben.

Doch es ist hauptsächlich von Vorteilen geprägt.

„Wer nur mit einer Sprache aufwächst, bleibt unter seinen Möglichkeiten“

Zeit Online Interview mit Jürgen Meisel über Bilingualität, der diese lange studiert hat.

Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt

Ludwig Wittgenstein, Philosoph

Diese zwei Zitate sind sehr unterschiedlich, jedoch muss man selbst herausfinden, ob diese auf einen selbst zutreffen oder nicht.

Für alle, die ihre Fremdsprachenkenntnisse verbessern wollen und in einer monolingualen Familie aufwachsen, hier ein Tipp: Was ungemein dabei hilft, eine neue Sprache zu lernen, ist einfach mal Netflix u. Ä. auf eine andere Sprache umzustellen oder Untertitel in einer anderen Sprache hinzuzufügen. Dies solltet ihr echt einmal in Betracht ziehen!