Archiv für den Monat: April 2020

Corona – immer nur negativ?

Natürlich ist die Covid-19-Krise eine schlimme Zeit für die ganze Welt. Doch ich denke, dass wir trotzdem nicht die positiven Seiten vergessen sollten. Vielleicht würde uns das helfen, mit der Sache besser umgehen zu können.

Solche Regenbögen malen momentan viele Kinder. Sie sollen ein Zeichen gegen Covid-19 sein.

Die Umwelt

Seitdem viele Unternehmen geschlossen und Ausgangsbeschränkungen und -sperren verhängt wurden, kann sich die Umwelt von den Massen an Abgasen und Müll erholen. In China z.B. verbesserte sich die Luftqualität gravierend, als viele Firmen zum Stillstand kamen. Das einzige Problem daran ist, dass die Klimalage sich nach Überwindung der Krise massiv verschlechtern könnte, wenn wir nichts tun.

Die Schüler

Auch für uns Schüler gibt es meiner Meinung nach positive Seiten, und zwar nicht direkt die Schulschließungen. Wir lernen, alleine und selbstständig Aufgaben zu erledigen, besser mit IServ umzugehen und nicht bei jeder Kleinigkeit den Lehrer oder die Lehrerin fragen zu können. Außerdem können wir Sachen machen, für die wir aufgrund von Hausaufgaben, der Vorbereitung auf Klassenarbeiten, Hobbys usw. keine Zeit finden, wie z.B. Mappenführung oder intensives Vokabeln lernen. Und vielleicht bemerken einige von uns, dass es ohne die Schule doch ziemlich langweilig sein kann. 😉

Die Kreativität

Natürlich kann es sein, dass viele Menschen sich kreativ austoben, während sie zuhause sitzen, doch das ist mit dem Begriff Kreativität in diesem Fall nicht gemeint. Viel mehr bedeutet das Wort hier soviel wie erfinderisch werden und bezieht sich auf viele kleine Unternehmen, die mit den Auflagen durch das Virus zu kämpfen haben. Die Imbisse, Cafés, Kinos, Tante-Emma-Läden usw. würden ohne diese Kreativität auch nach Corona-Zeiten geschlossen bleiben müssen. Es werden Gutscheine verkauft, Drive-in-Fenster eröffnet oder Fließbänder vom Tresen zu den Kunden montiert. Wenn euch das Thema interessiert, könnt ihr auf Instagram nach dem Hashtag #shoplocal suchen.

Die Menschheit

Wenn die Menschheit alles richtig macht, sollte die ganze Welt am Ende auch noch einen Vorteil haben. Denn durch Corona ist vieles zum Vorschein gekommen. Wir sehen, welche Folgen mangelnde Hygiene hat und wie wichtig schnelle Maßnahmen sind. Außerdem kann man jetzt feststellen, welche Maßnahmen die besten in einer solchen Situation sind, und wie man einer derartige Krise direkt vorbeugen kann. Wenn man die aktuelle Lage reflektiert und ausgehend von den Erkenntnissen Rahmenbedingungen verbessert, z.B. in Krankenhäusern oder in der Forschung, und Vorbereitungen getroffen werden, könnte man bei dem nächsten Ausbruch einer neuen Krankheit besser und schneller reagieren.

Ich hoffe dieser Artikel konnte euch in dieser schwierigen Zeit etwas aufmuntern und ihr konntet dem Ganzen noch ein bisschen Gutes abgewinnen.

„Wildeshausen Ohrensausen“ – Meine Einschätzungen und Vermutungen zu einigen Liedern

Zu Beginn der Osterferien schickte Frau Niemann uns den Link zur Spotify-Playlist „Wildeshausen Ohrensausen“ und den Link zu einem Padlet, unter dem man seine Vermutungen äußern kann. Seitdem bin ich bei ein paar Liedern am grübeln gewesen, wer diese Songs ausgewählt haben könnte. An meinen Überlegungen zu einigen der Songs möchte ich euch teilhaben lassen und meine Vermutungen aufstellen, auch wenn ich da wahrscheinlich kläglich dran scheitern werde.

Zuhause – Fynn Kliemann: Ich persönlich habe den Entstehungsprozess des Albums von Fynn von Anfang an mitverfolgt und besitze auch die Box des Albums. „Zuhause“ ist ein verdammt toller Song; ein Liebeslied der etwas anderen Art mit einem sehr guten Musikvideo. Welcher Lehrer den Song der Playlist hinzugefügt haben könnte, kann ich nicht wirklich einschätzen, würde aufgrund der Tatsache, das man Fynn Kliemann eher von Youtube und Instagram kennt, einfach mal darauf schließen, dass es ein jüngerer Lehrer/eine jüngere Lehrerin ist, der/die in dem Bereich unterwegs ist. Frau Kaminiarz, Herr Krieger,- Möglichkeiten gäbe es einige.

We Are The World – U.S.A. For Africa: Ich werde wohl nie so tausendprozentig warm mit diesem Lied. Im Chor hat es mir allerdings, als wir es dort gesungen haben, immer Spaß gemacht. Ich mag es generell immer noch es zu singen und es fehlt in keiner Weihnachtsplaylist. Da ich dieses Lied irgendwie eher mit dem Musikunterricht verbinde, würde ich es auch am ehesten einem Musiklehrer/einer Musiklehrerin zuschreiben. Vielleicht Frau Niemann oder Frau Imig?

Loch Lomond (Live) – Runrig: Live Versionen von Songs finde ich prinzipiell schon immer ziemlich gut und ich muss echt sagen, dass mir dieser Song echt gefällt. Hab den Song ein paar Sekunden laufen gehabt und an was Schottisches oder Keltisches gedacht. Nachdem ich Text und Band gesucht habe, musste ich feststellen, dass es sogar unabhängig von der Melodie stimmt. Ich würde den Song aus reiner Intuition jemandem zuordnen, der Englisch unterrichtet. Keine Ahnung warum, aber vielleicht hört den Song ja Herr Hemjeoltmanns oder so.

WIsh You Were Here – Pink Floyd: Es ist Pink Floyd. Es ist einer meiner Lieblingssongs von Pink Floyd. Mehr brauch ich dazu glaube ich nicht sagen. Wer auch immer von den Lehrern diesen Song als Lieblingssong hat, sie haben wahrscheinlich einen guten Musikgeschmack. 🙂 Spontan weiß ich gerade absolut nicht, wem ich diesen Song zutraue, aber vielleicht mag ja Herr Pottebaum sowas.

Killer/Papa Was a Rollin‘ Stone – George Michael: Nun ja. De facto ist das ein Covergemisch aus zwei Songs und ich finde das irgendwie ziemlich eigenartig. Es hat für mich etwas von Möchtegern-Dancemusik, die es aber nicht geschafft hat, so richtig dancig zu sein. Wer das hört? Absolut keine Ahnung. Ich weiß nicht, was für Menschen George Michael hören. Es könnte irgendwie jeder sein.

Killing In The Name – Rage Against The Machine: Es ist gut. Verdammt gut. Ich kenne das Lied schon länger, höre es öfters und frage mich dennoch jedes Mal aufs neue, welches Genre es sein will. Tendenziell würde ich auf jeden Fall gerade sagen, dass die Person, die es hört männlich ist. Aber hm, keine Ahnung, wer genau. Vielleicht Herr Krieger oder Herr Riepel?

Space Oddity – David Bowie: Dieses Lied ist, glaube ich, das einzige Lied, was ich von Bowie mag und höre. Es ist halt auch irgendwie ein Klassiker. Wenn ich jetzt mal auf meine Insiderinfos und die Tipps der anderen Schülerinnen vertraue, ist das das Lieblingslied von Frau Grützmacher.

Vandring – Pust: Ich kenne das irgendwo her, aber was weiß ich, woher genau. Ich mag das A-Capella auf jeden Fall. Die Frage ist jetzt, wer eher ruhigere, gediegenere Sachen hört und somit auch das. Ich hab gerade echt keine Ahnung. Ich tendiere aber dazu, dass es eher ne Frau ist.

99 Problems – JAY-Z: Ich kann beim besten Willen nichts mit der Musik von JAY-Z anfangen und kenne das Lied nur aus Memes. Spontan würde ich jetzt sagen, dass das einer der Referendare hört, aber ich kann die zu wenig einschätzen, als das ich genau sagen könnte, wer.

Countdown – Beyoncé: Ich glaube, das ist eher ein unbekannteres Lied von Beyoncé; es war mir auf jeden Fall nicht bekannt. Spontan sagt es mir auch nicht so zu, wie die anderen Lieder, die ich von Beyoncé kenne. Ich würde es auf jeden Fall eher einer Frau zuordnen. Vielleicht Frau Bülow? Aber vielleicht werde ich am Ende auch komplett überrascht und es ist ein Mann, der das Lied hört. 😀

Der perfekte Moment… – Max Raabe & Samt Deluxe: Ich find die Musik von Max Raabe ziemlich okay, auch wenn ich sie nicht höre. In diesem speziellen Fall mag ich die Mischung mit Samy Deluxe sehr und musste an das Lied denken, welches KUMMER mit Max Raabe gemacht hat. Das könnte jetzt auch wieder so ziemlich jeder sein, der das hört. Vielleicht aber ja Frau Burdiek?

Du schreibst Geschichte – Madsen: Ich hab in dieser Playlist ja echt mit vielem gerechnet, auch mit Bands, die ich höre. Madsen habe ich dann aber doch irgendwie so gar nicht erwartet. Ich mag Madsen sehr und „Du schreibst Geschichte“ steht auf meiner Liste für Songs, die man mitsingen und zu denen man abgehen kann, definitiv weit oben. Ich ordne das Lied jetzt einfach mal, natürlich wieder komplett ins Blaue geraten, Frau Dietzmann zu, auch wenn ich bei ihr nicht so hundertprozentig einschätzen kann, ob sie Musik à la Madsen hört. Aber wer auch immer das hört, hat auf jeden Fall einen sehr guten Geschmack. 🙂

Vengeance Is My Name – Amon Amarth: Ich hör Amon Amarth nicht wirklich oft, was daran liegt, dass ich selten Metal höre und wenn, dann tendenziell eher ruhigeren Metal. Amon Amarth ist melodisch schon etwas haudraufmäßig und dadurch nicht so unbedingt meins, aber ich mag’s trotzdem. Spontan würde ich das Lied Herrn Müller zuordnen.

Nordisch by Nature – Fettes Brot: Ein Klassiker von Fettes Brot. Es ist jetzt nicht mein Lieblingslied von Fettes Brot, aber ich mag es. Auch wenn ich manchmal finde, dass es zu lang ist; warum auch immer. Immerhin höre ich von anderen Bands auch weitaus längere Lieder. Ich glaube, dass es im Allgemeinen einige Leute in der Lehrerschaft gibt, die Fettes Brot mögen, weshalb es schwierig ist, da eine Person auszuwählen, von der dieses Lied das Lieblingslied ist. Spontan würde ich Frau Kaminiarz oder Herrn Kötke das Lied zuordnen, aber auch nur, weil ich mit den beiden jeweils schon mal über Fettes Brot geredet habe.

Won’t Forget These Days – Fury In The Slaughterhouse: Zugegebenermaßen ist das Lied das einzige, was ich von der Band kenne. Ich finde den Song auch sehr gut, höre es allerdings eigentlich nur, wenn es auf irgendeiner Playlist oder mal im Radio oder Fernsehen gespielt wird. Zuordnen würde ich es Herrn Janßen, auch wenn ich nicht so richtig weiß, warum.

Mein Stammbaum ist ein Kreis – Knasterbart: Was zum Teufel? Melodisch erinnert es mich etwas an Santiano. Den Text finde ich absolut eigenartig…Naja. Zuordnen würde ich es Herrn Zunk, aber absolut ohne einen bestimmten Grund.

Too Many Friends – Placebo: Das einzige Lied, was ich von Placebo kenne. Ich mag den Text des Liedes sehr und auch die Melodie ist toll. Alles nicht zu ruhig, aber auch nicht zu doll. Zuordnen würde ich es Frau Ahmad.

Fields Of Gold – Sting: Ich kenne das Lied, glaube ich, nur deswegen, weil es in der Chor-AG gesungen wurde, ich im Popchor war und es somit beim Konzert gehört habe. Das Lied ist ganz gut, aber dennoch irgendwann aus meiner Playlist geflogen, weil ich es meistens übersprungen habe. Zuordnen würde ich es definitiv Frau Niemann.

The Sound Of Silence – Disturbed: Es ist ein Cover, aber ein relativ gutes, wenn auch verdammt langsames Cover. Es ist, meiner Meinung nach, ziemlich unmöglich, das Lied zu singen. Noch dazu finde ich es, dadurch dass es so langsam ist, etwas einschläfernd. Ich habe absolut keine Ahnung, wer das wirklich hört, sage jetzt aber einfach einmal, dass Herr Meentzen den Song ausgewählt hat.

Starboy – The Weekend, Daft Punk: Kann man sich definitiv anhören. Auch wenn ich von Musik dieser Art eigentlich nicht wirklich Fan bin. Zuordnen würde ich es spontan Herrn Heyn.

Back To Black – Amy Winehouse: Mal wieder ein Klassiker. Ist jetzt nicht unbedingt die Musik, die ich regelmäßig höre, aber das Lied ist trotzdem gut und Amy WInehouse hat eine großartige Stimme. Keine Ahnung warum, aber ich würde das Lied Frau Sager zuordnen.

Schrei nach Liebe – Die Ärzte: Ich liebe diese Band! Das Lied ist ein Klassiker der Band, wenn nicht sogar DER Klassiker. Freue mich schon darauf, das Lied im November hoffentlich live hören zu können. Zuordnen würde ich es Herrn Krieger oder Frau Wübbenhorst.

Maria (I Like It Loud) – Scooter: Okay. Ich find Scooter echt ganz gut und man kann sich die Musik durchaus auf Partys oder so anhören, aber ich hab ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass es Menschen gibt, deren Lieblingslied von Scooter ist. Irgendwie würde ich es am ehesten Herrn Eggers zuordnen.

Sweet Child O‘ Mine – Guns N‘ Roses: Super Band, super Song. Ich mag die Intromelodie sehr. Die Stimme vom Sänger ist auch nice. Mehr kann man dazu nicht sagen. Auch wenn ich Herrn Meyer absolut nicht kenne und einschätzen kann, würde ich ihm dieses Lied zuordnen.

Der Traum ist aus – Ton Steine Scherben: Mal wieder ein sehr langes Lied. Ich find’s hier aber irgendwie nicht schlimm. Die Band ist mir erst seit einem Referat, was ich in Musik gehalten habe, ein Begriff. Ich mag die Melodie und den Text von dem Lied schon ziemlich; hören würde ich es aber trotzdem nicht oft. So richtig zuordnen kann ich es irgendwie niemandem so richtig.

Everlong – Foo Fighters: Die Foo FIghters machen eigentlich fast durchweg gute Musik. Everlong ist eins meiner Lieblingslieder von denen, vor allem weil ich die Melodie sehr mag. Das Lied könnte zu vielen Lehrern passen. Spontan würde ich es Frau Rick zuordnen.

Carpet Crawlers – Genesis: Genesis ist eine echt gute Band, auch wenn ich die kaum höre. Dennoch kann ich mit dem Lied absolut nichts anfangen. Vielleicht ist es mir aus einfach zu ruhig. Zuordnen würde ich es Herrn Lange.

Lasse redn – Die Ärzte: Selbst wenn einem Die Ärzte sonst kein Begriff sind, kennt man dieses Lied meistens. Es ist nicht das stärkste Lied von den Ärzten, aber dennoch gut. Es gibt viele unterschiedliche Arten von Menschen, die Die Ärzte hören, also könnte es ungefähr jeder Lehrer sein, spontan würde ich es aber Herrn Weber zuordnen.

Bicycle Race – Queen: Das ist definitiv ein Lied von Queen, was ziemlich schnell zu einem Ohrwurm führt. Mein persönlicher Favorit von Queen ist es nicht, aber gut ist es auf jeden Fall. Es könnte aber halt auch ungefähr jeder hören.

Erzähl mir nichts – Matze Rossi: Noch so ein Künstler, mit dem ich in dieser Playlist nicht gerechnet habe, auch wenn ich ihn selbst erst seit kurzem kenne. Ich mag das Lied, ich mag Matze Rossi. Bei den Tipps der anderen Schüler wird bisher Herr Gewald am häufigsten genannt und vielleicht stimmt es auch. Ich kann es absolut nicht einschätzen.

Learn To Fly – Foo Fighters: Noch ein „Foo Fighters“-Lied, eins der besten sogar. Meiner Meinung nach hat es eine sehr eingängige Melodie und ich mag den Text. Zuordnen würde ich es Herrn Riepel.

Happy – Pharrell Williams: Als das Lied neu und aktuell war, gehörte es zu meinen Lieblingsliedern. Aber mittlerweile hat sich mein Geschmack echt sehr geändert und ich höre das Lied so gut wie gar nicht mehr. Mal wieder gibt es viele Möglichkeiten, wessen Lieblingslied dieses Lied ist. Aber vielleicht ist es ja das von Herrn Kötke.

Das war jetzt meine Einschätzungen zu vielen Liedern in dieser Playlist, wessen Lieblingslied es jeweils sein könnte. Wahrscheinlich sind einige meiner Vermutungen komplett falsch, wenn nicht sogar alle, aber ich hatte Spaß daran, mir das zu überlegen.

Obdachlose in Corona-Zeiten

Ein Gastbeitrag von Tom Pössel

Gabenzaun in Bremen (Sielwall).

In heutigen Corona-Zeiten hört man von überall “Bleibt zu Hause“. Was tut man nun aber, wenn man obdachlos ist, das heißt, gar kein zu Hause hat?

In den letzten Jahren ist die Zahl der Obdachlosen in Deutschland deutlich angestiegen. 2006 gab es nur 15.000 Obdachlose, bis 2012 waren es bereits 30.000 und bis 2016 sogar 50.000. Dass es nun so viele Obdachlose gibt, wie schon länge nicht mehr, ist vor allem mit Blick auf Auswirkungen des Corona-Virus ein sehr großes Problem. Viele Einrichtungen, in denen sich Obdachlose normalerweise Essen hole oder sich waschen können, haben nun geschlossen, weil die Ansteckungsgefahr zu hoch ist. Da die Hygiene dementsprechend schlecht ist, können sich die Obdachlosen leicht anstecken. Außerdem sind kaum noch Passanten unterwegs, die den Obdachlosen Geld geben können. Deswegen fehlt ihnen auch das Geld, um sich etwas zu Essen zu kaufen. Da aber auch viele Essensabgabestellen wie die Tafeln schon geschlossen haben, können die Obdachlosen oft mehrere Tage lang nichts essen, was ihr Immunsystem schwächt. Aufgrund dieser Faktoren ist das Corona-Virus für Obdachlose sehr gefährlich. Doch zum Glück gibt es Hilfen. So gibt es zum Beispiel u.a. in Hamburg, Bremen und mittlerweile auch in vielen anderen Städten Gabenzäune, an die Leute Tüten mit Essen, Kleidung, Hundefutter u.a. hängen können.

Es gibt auch die Organisationen, die auch in diesem Zeiten versuchen, Obdachlosen beizustehen, wie Verein „Help Dunya“. Diese verteilt Essen, Trinken und Parfüm an die Obdachlosen. Das Parfüm enthält zu 80% Alkohol und kann als Desinfektionsmittel benutzt werden. Mitarbeiter von Hilfsorganisationen fordern, dass Hamburg und andere Städte sich ein Beispiel an London und Berlin nehmen soll: In London wurden 300 und in Berlin 350 Übernachtungsplätze in Hotels und Jugendherbergen für Obdachlose zur Verfügung gestellt. Dort können sich die Leute waschen, ausruhen und mit Essen versorgt werden. Dies sei auch eine Lösung für Hamburg, meint Christiane Hartkopf, die Leiterin der Tagesstätte für Obdachlose Alimaus. Auch die Organisation Gobanyo hilft nun: Sie hat eine Petition gestartet, die eine dezentrale Unterkunft von Obdachlosen fordert. Innerhalb von 3 Tagen haben bereits 10.300 Menschen unterschrieben. Jedoch regierte die Sozialbehörde auf diese Forderung noch nicht.

Stephan Karrenbauer, ein Sozialarbeiter beidem Magazin „Hinz und Kunz“ meint, dass es eine Zentrale Koordinierungsstelle für Obdachlose geben müsse. Er sagt außerdem, dass ihre Sorge nicht sei, sich selbst anzustecken, sondern die Obdachlosen anzustecken. Nur deshalb hätten sie den Verkauf des Magazins eingestellt. Viele Obdachlose beschäftigt auch die Frage „ Wohin sollen wir, wenn es eine Ausgangssperre gibt?“ Eine Antwort darauf gebe es noch nicht.

Die Obdachlosen sind somit eine Gruppe, die in diesen Zeiten sehr schlecht dran ist und viel Hilfe benötigt. Doch diese Hilfe kann die Regierung nicht allein geben. Jeder von uns hat die Möglichkeit, Obdachlosen zu helfen, und sei es auch nur, indem man die Petition von Gobanyo unterschreibt.