Archiv des Autors: Nele Laukstadt

Corona – immer nur negativ?

Natürlich ist die Covid-19-Krise eine schlimme Zeit für die ganze Welt. Doch ich denke, dass wir trotzdem nicht die positiven Seiten vergessen sollten. Vielleicht würde uns das helfen, mit der Sache besser umgehen zu können.

Solche Regenbögen malen momentan viele Kinder. Sie sollen ein Zeichen gegen Covid-19 sein.

Die Umwelt

Seitdem viele Unternehmen geschlossen und Ausgangsbeschränkungen und -sperren verhängt wurden, kann sich die Umwelt von den Massen an Abgasen und Müll erholen. In China z.B. verbesserte sich die Luftqualität gravierend, als viele Firmen zum Stillstand kamen. Das einzige Problem daran ist, dass die Klimalage sich nach Überwindung der Krise massiv verschlechtern könnte, wenn wir nichts tun.

Die Schüler

Auch für uns Schüler gibt es meiner Meinung nach positive Seiten, und zwar nicht direkt die Schulschließungen. Wir lernen, alleine und selbstständig Aufgaben zu erledigen, besser mit IServ umzugehen und nicht bei jeder Kleinigkeit den Lehrer oder die Lehrerin fragen zu können. Außerdem können wir Sachen machen, für die wir aufgrund von Hausaufgaben, der Vorbereitung auf Klassenarbeiten, Hobbys usw. keine Zeit finden, wie z.B. Mappenführung oder intensives Vokabeln lernen. Und vielleicht bemerken einige von uns, dass es ohne die Schule doch ziemlich langweilig sein kann. 😉

Die Kreativität

Natürlich kann es sein, dass viele Menschen sich kreativ austoben, während sie zuhause sitzen, doch das ist mit dem Begriff Kreativität in diesem Fall nicht gemeint. Viel mehr bedeutet das Wort hier soviel wie erfinderisch werden und bezieht sich auf viele kleine Unternehmen, die mit den Auflagen durch das Virus zu kämpfen haben. Die Imbisse, Cafés, Kinos, Tante-Emma-Läden usw. würden ohne diese Kreativität auch nach Corona-Zeiten geschlossen bleiben müssen. Es werden Gutscheine verkauft, Drive-in-Fenster eröffnet oder Fließbänder vom Tresen zu den Kunden montiert. Wenn euch das Thema interessiert, könnt ihr auf Instagram nach dem Hashtag #shoplocal suchen.

Die Menschheit

Wenn die Menschheit alles richtig macht, sollte die ganze Welt am Ende auch noch einen Vorteil haben. Denn durch Corona ist vieles zum Vorschein gekommen. Wir sehen, welche Folgen mangelnde Hygiene hat und wie wichtig schnelle Maßnahmen sind. Außerdem kann man jetzt feststellen, welche Maßnahmen die besten in einer solchen Situation sind, und wie man einer derartige Krise direkt vorbeugen kann. Wenn man die aktuelle Lage reflektiert und ausgehend von den Erkenntnissen Rahmenbedingungen verbessert, z.B. in Krankenhäusern oder in der Forschung, und Vorbereitungen getroffen werden, könnte man bei dem nächsten Ausbruch einer neuen Krankheit besser und schneller reagieren.

Ich hoffe dieser Artikel konnte euch in dieser schwierigen Zeit etwas aufmuntern und ihr konntet dem Ganzen noch ein bisschen Gutes abgewinnen.

Billie Eilish

Fast jeder kennt die junge Sängerin, die schon jetzt trotz ihres jungen Alters auf eine glanzvolle Karriere zurückblicken kann. In diesem Artikel möchte ich sie euch genauer vorstellen:

Billie Eilish wurde am 18. Dezember 2001 geboren. Sie begann bereits mit 11 Jahren ihre eigenen Songs zu schreiben und komponieren. Der Musikstar leidet an Tourette, einer Krankheit, durch die Billie Eilish manchmal sogenannte „Tic-Anfälle“ bekommt. Doch das hält sie nicht von ihrer Musik ab.

Eine sehr wichtige Person in ihrem Leben ist ihr Bruder Finneas O‘ Connell. Er entdeckte ihr musikalisches Talent als einer der Ersten. Er schrieb den Song „Ocean Eyes“ für seine Band und spielte ihn Billie vor. Dann entschieden sie, das sie ihn singen sollte. Anfang 2016 veröffentlichte die damals 14-jährige Sängerin den Song auf der Website Sound Cloud und wurde über Nacht zu einem Star. In kurzer Zeit erreichte ihr Post 10 Millionen Klicks. „Ocean Eyes“ wurde über 1,3 Millionen mal verkauft und erbrachte Billie gleich die erste Platin-Schallplatte.

Schließlich nahm das Plattenlabel Interscope Records das Nachwuchstalent unter Vertrag. Kurz danach gab Billie Eilish die ersten Konzerte. Auch über Instagram erregte sie Aufsehen. Dort beträgt ihre Followeranzahl heute 56,6 Millionen Follower (Stand März 2020).

Ihr erstes Album, „When we fall asleep, were do we go“, brachte sie an die Chartspitze, übertraf schnell alle Streaming-Rekorde auf Spotify und wurde auf Apple Music zum am meisten vorbestellten Album. Ähnlichen Erfolg brachte der Sängerin ihre Single „Bad Guy“, die sie 2019 mit Justin Bieber herausbrachte.

Abschließend kann man sagen, dass wir weiterhin auf mehr Erfolge von Billie Eilish gespannt sein können.

Buchempfehlung: Das Milliardentrio und der indische Diamant

In dem Jugendkrimi Das Milliardentrio und der indische Diamant von Richard Newsome geht es um den 13-jährigen Jungen Gerald Wilkins. Ursprünglich hatte er vor, seine Ferien mit seinem besten Freund zu verbringen, doch dann kommt es ganz anders….

Kurz vor den heißersehnten Skiferien überraschen Geralds Eltern ihn mit einer anscheinend ziemlich wichtigen Nachricht: Seine Großtante Geraldine Archer, die er überhaupt nicht kennt, ist verstorben. Also muss er, anstatt Ski und Snowboard zu fahren, auf eine Beerdigung nach London. Dort erhält er dann eine Nachricht, mit der niemand gerechnet hat, am wenigsten Gerald selbst: Er hat den Großteil des Archer-Vermögens geerbt, rund 20 Milliarden Pfund. Doch damit nicht genug: Geralds Leben wird noch mehr auf den Kopf gestellt, als er herausfindet, dass seine Großtante keines natürlichen Todes gestorben ist, sondern ermordet wurde! Hat das vielleicht etwas mit dem Noor-Jehan-Diamanten zu tun, der durch eine Spende von Geraldine im Britischen Museum ausgestellt werden konnte und gerade gestohlen wurde? Und was ist mit dem dünnen, schwarzen Mann, der Gerald anscheinend im Visier hat? – Der frischgebackene Milliardär begibt sich auf eine gefährliche Fährtensuche mit seinen neuen Freunden, den Zwillingen Sam und Ruby.

Die von Janka Panskus übersetzte deutsche Version ist im Oetinger Verlag erschienen.

Zu der Buchreihe gehören noch folgende Bände:

Das Milliardentrio und die Stadt der Sechs Tempel

Das Milliardentrio und die Macht des Orakels

In der Schulbibliothek könnt ihr die Romane bislang nicht ausleihen.

Bock über die Hunte zu fliegen?- Dann komm zur RUDER-AG

Die Ruder-AG steht nicht auf dem Anmeldezettel, da sie in der Zeit von Dezember bis März wetterbedingt nicht stattfinden kann. Sie wird von Frau Malaske geleitet. Anfang des Halbjahres fand die AG erst donnerstags und dann mittwochs statt. Doch an diesen Tagen kamen leider zu wenige interessierte Schüler. Das ist sehr schade, denn Rudern ist ein toller Sport, den man auch nicht überall ausüben kann. Daher ist es umso interessanter, dass es so eine AG an unserer Schule gibt. Ab März soll die AG nun immer mittwochs stattfinden. Der Treffpunkt ist das Bootshaus unseres Gymnasiums. Um dorthin zu gelangen, müsst ihr von der Schule aus den Park durchqueren und über die weiße Brücke laufen. Auf der rechten Seite liegt dann das Bootshaus.

Der Weg vom Gymnasium zum Bootshaus

Fürs Rudern braucht ihr eine alte Sporthose, da sie auch mal dreckig werden kann, Turnschuhe, und ein T-Shirt. An kälteren Tagen kann es auch nicht schaden, sich eine Jacke mitzunehmen. Die AG ist für Schüler der Klassenstufen 7-11. Es muss ein Schwimmnachweis und die Einverständniserklärung der Eltern vorliegen, da überwiegend selbstständig gerudert wird. Vorerfahrung wird nicht benötigt, jeder kann mitmachen, egal ob bekannte Gesichter oder Neueinsteiger. Eine optimale Gruppengröße wären 15-20 Schüler. Bei Interesse bitte bei Frau Malaske melden.

Bevor man mit dem Rudern startet, wird festgelegt, welche Boote zum Einsatz kommen. Unsere Schule verfügt über Vierer, Zweier und Einer. Zunächst muss man die passenden Skulls (=Paddel), das Steuer und den Sitz für den Steuermann/die Steuerfrau holen und alles am Boot befestigen. Dann kann man loslegen.

In einem Ruderboot gibt es zwei verschiedene Aufgaben: Zum einen gibt es einen Steuermann bzw. eine Steuerfrau. Bei diesem „Job“ sitzt man hinten im Boot mit Blick in Fahrtrichtung. Man steht durch ein Seil mit dem Steuer in Verbindung und ist für die grobe Lenkung verantwortlich. Außerdem muss man dafür sorgen, dass das Boot immer auf der rechten Seite fährt, damit es keinen Zusammenstoß gibt. Zum anderen gibt es die Ruderer. Die Anzahl der Ruderer variiert je nach der Größe des Bootes. Als Ruderer sitzt man entgegen der Fahrtrichtung, so dass man den Steuermann/die Steuerfrau anschaut. Die Ruderer sollten möglichst synchron rudern, damit das Boot viel Fahrt aufnehmen kann. Nach ca. 50 min. kehrt man zum Bootshaus zurück.

Rudern ist so ein außergewöhnlicher, bewundernswerter Sport, denn es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl, wenn man durch eigene Kraft förmlich über das Wasser fliegt.

Geocaching – mal anders

Viele Menschen – unter anderem auch meine Familie und ich – nutzen moderne Technik, um Plastikdosen zu finden, zum Beispiel im Wald, in verlassenen Gebäuden aber auch in Städten. Kling unglaubwürdig – ist aber so. Das Ganze ist ein Spiel namens „Geocaching“. Und so funktioniert es:

Auf der Internetseite „geocaching.com“ findet man die Caches, die andere Cacher versteckt haben und dazu die Beschreibungen, Hinweise und auch die Logs von Geocachern, die ihn schon gefunden haben. Gespielt wird auf der ganzen Welt. Auf der Internetseite kann man über eine Landkarte jeden einzelnen Cache sehen und auch nach bestimmten Kriterien filtern. Hat man einen Cache gefunden, den man suchen möchte, erhält man dort Koordinaten. Diese Koordinaten findet man entweder mit einer App auf dem Handy oder mit einem GPS-Gerät.

Wenn man bei den Koordinaten angekommen ist, muss man den Cache suchen. Er kann fast überall versteckt sein: Auf dem Boden, in Astlöchern, in Schildern. Mal ist er magnetisch, mal groß, mal klein, alles ist möglich. Wenn man die Dose gefunden hat, trägt man sich mit seinem Nickname in das Logbuch ein. Ein Logbuch liegt in fast jedem Cache. Man trägt dort auch das Datum und gegebenenfalls die Uhrzeit ein, zu der man den Cache gefunden hat, und man kann auch eine kurze Nachricht für den „Owner“, also den Besitzer des Caches, hinterlassen. Manchmal sind in den Boxen auch kleine Gegenstände zum Tauschen.

Der Geocache wird zusätzlich auf der Internetseite geloggt. Gespoilert werden sollte hierbei natürlich nicht, damit nachfolgende Cacher nicht gleich wissen, wo sie suchen müssen.

Es gibt folgende Cachearten:

– Tradis, bei denen man durch die angegebenen Koordinaten direkt beim Cache ankommt,

– Rätselcaches, bei denen man sich die Koordinaten errätseln muss,

– Multicaches, sie bestehen aus mehreren Stationen,

– Nachtcaches, die man nur in der Nacht machen kann,

– Earthcaches, bei denen man Fragen zu geologisch interessanten Orten beantworten muss,

– Events, bei denen sich viele Geocacher treffen und austauschen können

Geocaching ist ein tolles Hobby, weil es sehr abwechslungsreich ist, man viel draußen unterwegs ist und man sich auch mit anderen Cachern austauschen kann. Manchmal trifft man sich auch unterwegs und sucht dann gemeinsam nach der Dose. Durchs Geocachen kommt an auch oft an Orte, zu denen man sonst niemals gekommen wäre.

Ein ganz besonderes Erlebnis für uns war der Cache „Vergissmeinnicht“. Bei dem Cache geht es um Sophie und Wilhelm, zwei alte Schulfreunde. Wilhelm ist ein Wissenschaftler, dem es gelingt, mit einer Zeitmaschine zu reisen, doch leider kommt er nicht wieder zurück. Sophie muss versuchen, ihn mit Hilfe seiner hinterlassenen Rätsel zurück zu holen.

Das Besondere ist, dass der größte Teil des Caches in einer alten Hauswirtschaftsschule untergebracht ist. Man muss sich durch die einzelnen Räume rätseln, Hinweise suchen und einen Zeittunnel durchqueren. Es war sehr spannend, alleine in dem großen Haus unterwegs zu sein und immer mehr in die Geschichte einzutauchen. Zum Glück konnten wir die Rätsel lösen und Wilhelm zurückholen.