Archiv der Kategorie: Personen

Billie Eilish

Fast jeder kennt die junge Sängerin, die schon jetzt trotz ihres jungen Alters auf eine glanzvolle Karriere zurückblicken kann. In diesem Artikel möchte ich sie euch genauer vorstellen:

Billie Eilish wurde am 18. Dezember 2001 geboren. Sie begann bereits mit 11 Jahren ihre eigenen Songs zu schreiben und komponieren. Der Musikstar leidet an Tourette, einer Krankheit, durch die Billie Eilish manchmal sogenannte „Tic-Anfälle“ bekommt. Doch das hält sie nicht von ihrer Musik ab.

Eine sehr wichtige Person in ihrem Leben ist ihr Bruder Finneas O‘ Connell. Er entdeckte ihr musikalisches Talent als einer der Ersten. Er schrieb den Song „Ocean Eyes“ für seine Band und spielte ihn Billie vor. Dann entschieden sie, das sie ihn singen sollte. Anfang 2016 veröffentlichte die damals 14-jährige Sängerin den Song auf der Website Sound Cloud und wurde über Nacht zu einem Star. In kurzer Zeit erreichte ihr Post 10 Millionen Klicks. „Ocean Eyes“ wurde über 1,3 Millionen mal verkauft und erbrachte Billie gleich die erste Platin-Schallplatte.

Schließlich nahm das Plattenlabel Interscope Records das Nachwuchstalent unter Vertrag. Kurz danach gab Billie Eilish die ersten Konzerte. Auch über Instagram erregte sie Aufsehen. Dort beträgt ihre Followeranzahl heute 56,6 Millionen Follower (Stand März 2020).

Ihr erstes Album, „When we fall asleep, were do we go“, brachte sie an die Chartspitze, übertraf schnell alle Streaming-Rekorde auf Spotify und wurde auf Apple Music zum am meisten vorbestellten Album. Ähnlichen Erfolg brachte der Sängerin ihre Single „Bad Guy“, die sie 2019 mit Justin Bieber herausbrachte.

Abschließend kann man sagen, dass wir weiterhin auf mehr Erfolge von Billie Eilish gespannt sein können.

Great stories need great readers 2.0

Dieses Jahr fand am Dienstag, dem 11.02.2020, wie im Vorjahr der Vorlesewettbewerb in Englisch statt. Vor der 3. Stunde trafen nach und nach die Leserinnen sowie das Publikum und die Jury ein. Die Jury bestand aus dem stellvertretenden Schulleiter Herrn Karsten Sudholz sowie den Englischlehrerinnen Frau Heike Schaal und Frau Silke Sager. Zudem durfte auch der Vorjahresgewinner Christopher Schütte in der Jury sitzen. Fabian Glüsing, Schüleraushilfe der Schulbibliothek, war als weiteres Jurymitglied leider verhindert.

Als alle anwesend waren, konnte es auch schon losgehen. In der ersten Runde stellten nacheinander Amelie Tabken, Sophie Bahr, Toni Wiepert sowie Johanna Klemp ihre Bücher vor. In der nächsten Runde trugen die Leserinnen für ca. 2 Minuten eine Textstelle, die sie zuvor nur für ein paar Minuten eingeübt hatten, aus der Erzählung „Harrys Dog“ von Chris Inman vor. Sie überzeugten mit einem gut betonten und flüssigen Vortrag.

Amelie Tabken wurde Erstplatzierte, Sophie Bahr belegte den zweiten, Toni Wiepert und Johanna Klemp teilten sich den dritten Platz. Am Ende erhielt jede Teilnehmerin zudem eine Urkunde und einen Union-Jack Stift. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg, und wir freuen uns auf eine Wiederholung des Wettbewerbs im nächsten Jahr.

Schulleiter Ralf Schirakowski geht in den Ruhestand

Ein Beitrag von Alisa Dasenbrock und Stine Cordes

Ein großer Abschied, dazu kam es am vergangenen Donnerstag an unserer Schule. Unser Direktor Ralf Schirakowski verließ das Gymnasium Wildeshausen nach ganzen 21 Jahren, in denen er unsere Schule leitete.

Aufmerksam geworden auf die Stelle des Schulleiters war Herr Schirakowski damals, nachdem diese ausgeschrieben worden war und man ihn darauf angesprochen hatte, ob er Interesse habe. Da er schon 20 Jahre lang Erfahrungen, zunächst am Graf-Anton-Günther Gymnasium in Oldenburg und später am Max-Planck-Gymnasium in Delmenhorst, gesammelt hatte, habe ihn das Amt durchaus angesprochen, weshalb er sich bewarb und schließlich gegen die anderen Bewerber durchsetzte. Auf die Frage, ob es am Anfang seiner Laufbahn als Direktor unserer Schule schwierig gewesen sei, so viel Verantwortung zu übernehmen, antwortet Herr Schirakowski mit dem berühmten Satz: „Aller Anfang ist schwer.” Er habe sich in die bereits vorhandenen Strukturen einfinden und diese auch berücksichtigen müssen. Aufgrund des herzlichen und freundlichen Empfangs im Kollegium gelang es ihm allerdings schnell, sich einzuleben, sodass er mit viel Freude an seinen neuen Aufgabenbereich heranging.

Was ihm am Beruf des Schulleiters besonders viel Freude bereitet habe, das sei die Möglichkeit, gestalten und etwas verändern zu können. Zu seinen Tätigkeiten als Direktor zählte hauptsächlich das Organisieren von Abläufen, Personalpolitik und die Beaufsichtigung der Schule sowie Elterngespräche.

Das Besondere an unsere Schule sei, dass wir in keiner Konkurrenz zu anderen Schulen stünden und nicht mit anderen Gymnasien zusammenarbeiten könnten, um beispielsweise ein größeres Angebot an Kursen in der Oberstufe bereitzustellen. Trotzdem sei unsere Schule sehr gut aufgestellt, betont Herr Schirakowski stolz. Unser Gymnasium habe sich gut weiterentwickelt und sei mit der Zeit gegangen. So sei es z.B. gelungen, Streicherklassen, den bilingualen Unterricht und neuerdings auch das Fach Informatik anbieten zu können. „Unsere Schule hat sich in den letzten 21 Jahren in vielerlei Hinsicht verändert”, summiert Schirakowski. Die Zahl unser Schülerinnen und Schüler ist von anfänglichen nur 450 auf über 1000 gewachsen, und auch das Gebäude hat sich entwickelt. Zudem habe sich die Eltern- und Schülerschaft verändert. Letztere sei viel individueller geworden; die Kinder und Jugendlichen würden viele verschiedene Stärken mitbringen, auf die auch eingegangen werden müsse.  Zudem habe sich das Verhältnis zu den Kollegen in den vielen Jahren verändert, stellt Herr Schirakowski voller Freude fest. Er habe viele tolle Menschen kennengelernt und das Vertrauen in das Kollegium sei ein wichtiger Bestandteil in seiner Amtszeit geworden. Außerdem hebt Ralf Schirakowski hervor, er habe seine Kolleginnen und Kollegen sehr gut gekannt und genau gewusst, wann und wie er welchen Lehrer in Klassen einsetzen konnte. Generell lobt er diese sehr und betont immer wieder, dass unsere Schule viele sehr engagierte Lehrkräfte vorweist.

Doch was macht Herr Schirakowski eigentlich nach seiner Amtszeit? „Das Wichtigste ist natürlich, gesund zu bleiben!” Er habe vor, sich viel Zeit für seine Familie zu nehmen und zu reisen. Darüber hinaus möchte er sich wieder mehr der Musik widmen.

Auch für unser Gymnasium hat Herr Schirakowski noch ein paar Wünsche: Er hofft, dass die Schule sich in den kommenden Jahren so toll weiterentwickelt, was heutzutage zum Beispiel auch durch die Digitalisierung möglich sei. Auf die Frage, ob Herr Schirakowski einen Rat an den neuen Schulleiter oder die neue Schulleiterin habe, wollte er nicht so richtig antworten. Er sagte, er habe keinen richtigen Rat, da derjenige/ diejenige seinen/ ihren richtigen Weg finden müsse. Dazu müsse viel Zeit investiert werden.

Wir bedanken uns bei Herrn Schirakowski für all die unvergesslichen Jahre und sind gespannt, was die neue Zeit mit sich bringt.