„Wildeshausen Ohrensausen“ – Meine Einschätzungen und Vermutungen zu einigen Liedern

Zu Beginn der Osterferien schickte Frau Niemann uns den Link zur Spotify-Playlist „Wildeshausen Ohrensausen“ und den Link zu einem Padlet, unter dem man seine Vermutungen äußern kann. Seitdem bin ich bei ein paar Liedern am grübeln gewesen, wer diese Songs ausgewählt haben könnte. An meinen Überlegungen zu einigen der Songs möchte ich euch teilhaben lassen und meine Vermutungen aufstellen, auch wenn ich da wahrscheinlich kläglich dran scheitern werde.

Zuhause – Fynn Kliemann: Ich persönlich habe den Entstehungsprozess des Albums von Fynn von Anfang an mitverfolgt und besitze auch die Box des Albums. „Zuhause“ ist ein verdammt toller Song; ein Liebeslied der etwas anderen Art mit einem sehr guten Musikvideo. Welcher Lehrer den Song der Playlist hinzugefügt haben könnte, kann ich nicht wirklich einschätzen, würde aufgrund der Tatsache, das man Fynn Kliemann eher von Youtube und Instagram kennt, einfach mal darauf schließen, dass es ein jüngerer Lehrer/eine jüngere Lehrerin ist, der/die in dem Bereich unterwegs ist. Frau Kaminiarz, Herr Krieger,- Möglichkeiten gäbe es einige.

We Are The World – U.S.A. For Africa: Ich werde wohl nie so tausendprozentig warm mit diesem Lied. Im Chor hat es mir allerdings, als wir es dort gesungen haben, immer Spaß gemacht. Ich mag es generell immer noch es zu singen und es fehlt in keiner Weihnachtsplaylist. Da ich dieses Lied irgendwie eher mit dem Musikunterricht verbinde, würde ich es auch am ehesten einem Musiklehrer/einer Musiklehrerin zuschreiben. Vielleicht Frau Niemann oder Frau Imig?

Loch Lomond (Live) – Runrig: Live Versionen von Songs finde ich prinzipiell schon immer ziemlich gut und ich muss echt sagen, dass mir dieser Song echt gefällt. Hab den Song ein paar Sekunden laufen gehabt und an was Schottisches oder Keltisches gedacht. Nachdem ich Text und Band gesucht habe, musste ich feststellen, dass es sogar unabhängig von der Melodie stimmt. Ich würde den Song aus reiner Intuition jemandem zuordnen, der Englisch unterrichtet. Keine Ahnung warum, aber vielleicht hört den Song ja Herr Hemjeoltmanns oder so.

WIsh You Were Here – Pink Floyd: Es ist Pink Floyd. Es ist einer meiner Lieblingssongs von Pink Floyd. Mehr brauch ich dazu glaube ich nicht sagen. Wer auch immer von den Lehrern diesen Song als Lieblingssong hat, sie haben wahrscheinlich einen guten Musikgeschmack. 🙂 Spontan weiß ich gerade absolut nicht, wem ich diesen Song zutraue, aber vielleicht mag ja Herr Pottebaum sowas.

Killer/Papa Was a Rollin‘ Stone – George Michael: Nun ja. De facto ist das ein Covergemisch aus zwei Songs und ich finde das irgendwie ziemlich eigenartig. Es hat für mich etwas von Möchtegern-Dancemusik, die es aber nicht geschafft hat, so richtig dancig zu sein. Wer das hört? Absolut keine Ahnung. Ich weiß nicht, was für Menschen George Michael hören. Es könnte irgendwie jeder sein.

Killing In The Name – Rage Against The Machine: Es ist gut. Verdammt gut. Ich kenne das Lied schon länger, höre es öfters und frage mich dennoch jedes Mal aufs neue, welches Genre es sein will. Tendenziell würde ich auf jeden Fall gerade sagen, dass die Person, die es hört männlich ist. Aber hm, keine Ahnung, wer genau. Vielleicht Herr Krieger oder Herr Riepel?

Space Oddity – David Bowie: Dieses Lied ist, glaube ich, das einzige Lied, was ich von Bowie mag und höre. Es ist halt auch irgendwie ein Klassiker. Wenn ich jetzt mal auf meine Insiderinfos und die Tipps der anderen Schülerinnen vertraue, ist das das Lieblingslied von Frau Grützmacher.

Vandring – Pust: Ich kenne das irgendwo her, aber was weiß ich, woher genau. Ich mag das A-Capella auf jeden Fall. Die Frage ist jetzt, wer eher ruhigere, gediegenere Sachen hört und somit auch das. Ich hab gerade echt keine Ahnung. Ich tendiere aber dazu, dass es eher ne Frau ist.

99 Problems – JAY-Z: Ich kann beim besten Willen nichts mit der Musik von JAY-Z anfangen und kenne das Lied nur aus Memes. Spontan würde ich jetzt sagen, dass das einer der Referendare hört, aber ich kann die zu wenig einschätzen, als das ich genau sagen könnte, wer.

Countdown – Beyoncé: Ich glaube, das ist eher ein unbekannteres Lied von Beyoncé; es war mir auf jeden Fall nicht bekannt. Spontan sagt es mir auch nicht so zu, wie die anderen Lieder, die ich von Beyoncé kenne. Ich würde es auf jeden Fall eher einer Frau zuordnen. Vielleicht Frau Bülow? Aber vielleicht werde ich am Ende auch komplett überrascht und es ist ein Mann, der das Lied hört. 😀

Der perfekte Moment… – Max Raabe & Samt Deluxe: Ich find die Musik von Max Raabe ziemlich okay, auch wenn ich sie nicht höre. In diesem speziellen Fall mag ich die Mischung mit Samy Deluxe sehr und musste an das Lied denken, welches KUMMER mit Max Raabe gemacht hat. Das könnte jetzt auch wieder so ziemlich jeder sein, der das hört. Vielleicht aber ja Frau Burdiek?

Du schreibst Geschichte – Madsen: Ich hab in dieser Playlist ja echt mit vielem gerechnet, auch mit Bands, die ich höre. Madsen habe ich dann aber doch irgendwie so gar nicht erwartet. Ich mag Madsen sehr und „Du schreibst Geschichte“ steht auf meiner Liste für Songs, die man mitsingen und zu denen man abgehen kann, definitiv weit oben. Ich ordne das Lied jetzt einfach mal, natürlich wieder komplett ins Blaue geraten, Frau Dietzmann zu, auch wenn ich bei ihr nicht so hundertprozentig einschätzen kann, ob sie Musik à la Madsen hört. Aber wer auch immer das hört, hat auf jeden Fall einen sehr guten Geschmack. 🙂

Vengeance Is My Name – Amon Amarth: Ich hör Amon Amarth nicht wirklich oft, was daran liegt, dass ich selten Metal höre und wenn, dann tendenziell eher ruhigeren Metal. Amon Amarth ist melodisch schon etwas haudraufmäßig und dadurch nicht so unbedingt meins, aber ich mag’s trotzdem. Spontan würde ich das Lied Herrn Müller zuordnen.

Nordisch by Nature – Fettes Brot: Ein Klassiker von Fettes Brot. Es ist jetzt nicht mein Lieblingslied von Fettes Brot, aber ich mag es. Auch wenn ich manchmal finde, dass es zu lang ist; warum auch immer. Immerhin höre ich von anderen Bands auch weitaus längere Lieder. Ich glaube, dass es im Allgemeinen einige Leute in der Lehrerschaft gibt, die Fettes Brot mögen, weshalb es schwierig ist, da eine Person auszuwählen, von der dieses Lied das Lieblingslied ist. Spontan würde ich Frau Kaminiarz oder Herrn Kötke das Lied zuordnen, aber auch nur, weil ich mit den beiden jeweils schon mal über Fettes Brot geredet habe.

Won’t Forget These Days – Fury In The Slaughterhouse: Zugegebenermaßen ist das Lied das einzige, was ich von der Band kenne. Ich finde den Song auch sehr gut, höre es allerdings eigentlich nur, wenn es auf irgendeiner Playlist oder mal im Radio oder Fernsehen gespielt wird. Zuordnen würde ich es Herrn Janßen, auch wenn ich nicht so richtig weiß, warum.

Mein Stammbaum ist ein Kreis – Knasterbart: Was zum Teufel? Melodisch erinnert es mich etwas an Santiano. Den Text finde ich absolut eigenartig…Naja. Zuordnen würde ich es Herrn Zunk, aber absolut ohne einen bestimmten Grund.

Too Many Friends – Placebo: Das einzige Lied, was ich von Placebo kenne. Ich mag den Text des Liedes sehr und auch die Melodie ist toll. Alles nicht zu ruhig, aber auch nicht zu doll. Zuordnen würde ich es Frau Ahmad.

Fields Of Gold – Sting: Ich kenne das Lied, glaube ich, nur deswegen, weil es in der Chor-AG gesungen wurde, ich im Popchor war und es somit beim Konzert gehört habe. Das Lied ist ganz gut, aber dennoch irgendwann aus meiner Playlist geflogen, weil ich es meistens übersprungen habe. Zuordnen würde ich es definitiv Frau Niemann.

The Sound Of Silence – Disturbed: Es ist ein Cover, aber ein relativ gutes, wenn auch verdammt langsames Cover. Es ist, meiner Meinung nach, ziemlich unmöglich, das Lied zu singen. Noch dazu finde ich es, dadurch dass es so langsam ist, etwas einschläfernd. Ich habe absolut keine Ahnung, wer das wirklich hört, sage jetzt aber einfach einmal, dass Herr Meentzen den Song ausgewählt hat.

Starboy – The Weekend, Daft Punk: Kann man sich definitiv anhören. Auch wenn ich von Musik dieser Art eigentlich nicht wirklich Fan bin. Zuordnen würde ich es spontan Herrn Heyn.

Back To Black – Amy Winehouse: Mal wieder ein Klassiker. Ist jetzt nicht unbedingt die Musik, die ich regelmäßig höre, aber das Lied ist trotzdem gut und Amy WInehouse hat eine großartige Stimme. Keine Ahnung warum, aber ich würde das Lied Frau Sager zuordnen.

Schrei nach Liebe – Die Ärzte: Ich liebe diese Band! Das Lied ist ein Klassiker der Band, wenn nicht sogar DER Klassiker. Freue mich schon darauf, das Lied im November hoffentlich live hören zu können. Zuordnen würde ich es Herrn Krieger oder Frau Wübbenhorst.

Maria (I Like It Loud) – Scooter: Okay. Ich find Scooter echt ganz gut und man kann sich die Musik durchaus auf Partys oder so anhören, aber ich hab ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass es Menschen gibt, deren Lieblingslied von Scooter ist. Irgendwie würde ich es am ehesten Herrn Eggers zuordnen.

Sweet Child O‘ Mine – Guns N‘ Roses: Super Band, super Song. Ich mag die Intromelodie sehr. Die Stimme vom Sänger ist auch nice. Mehr kann man dazu nicht sagen. Auch wenn ich Herrn Meyer absolut nicht kenne und einschätzen kann, würde ich ihm dieses Lied zuordnen.

Der Traum ist aus – Ton Steine Scherben: Mal wieder ein sehr langes Lied. Ich find’s hier aber irgendwie nicht schlimm. Die Band ist mir erst seit einem Referat, was ich in Musik gehalten habe, ein Begriff. Ich mag die Melodie und den Text von dem Lied schon ziemlich; hören würde ich es aber trotzdem nicht oft. So richtig zuordnen kann ich es irgendwie niemandem so richtig.

Everlong – Foo Fighters: Die Foo FIghters machen eigentlich fast durchweg gute Musik. Everlong ist eins meiner Lieblingslieder von denen, vor allem weil ich die Melodie sehr mag. Das Lied könnte zu vielen Lehrern passen. Spontan würde ich es Frau Rick zuordnen.

Carpet Crawlers – Genesis: Genesis ist eine echt gute Band, auch wenn ich die kaum höre. Dennoch kann ich mit dem Lied absolut nichts anfangen. Vielleicht ist es mir aus einfach zu ruhig. Zuordnen würde ich es Herrn Lange.

Lasse redn – Die Ärzte: Selbst wenn einem Die Ärzte sonst kein Begriff sind, kennt man dieses Lied meistens. Es ist nicht das stärkste Lied von den Ärzten, aber dennoch gut. Es gibt viele unterschiedliche Arten von Menschen, die Die Ärzte hören, also könnte es ungefähr jeder Lehrer sein, spontan würde ich es aber Herrn Weber zuordnen.

Bicycle Race – Queen: Das ist definitiv ein Lied von Queen, was ziemlich schnell zu einem Ohrwurm führt. Mein persönlicher Favorit von Queen ist es nicht, aber gut ist es auf jeden Fall. Es könnte aber halt auch ungefähr jeder hören.

Erzähl mir nichts – Matze Rossi: Noch so ein Künstler, mit dem ich in dieser Playlist nicht gerechnet habe, auch wenn ich ihn selbst erst seit kurzem kenne. Ich mag das Lied, ich mag Matze Rossi. Bei den Tipps der anderen Schüler wird bisher Herr Gewald am häufigsten genannt und vielleicht stimmt es auch. Ich kann es absolut nicht einschätzen.

Learn To Fly – Foo Fighters: Noch ein „Foo Fighters“-Lied, eins der besten sogar. Meiner Meinung nach hat es eine sehr eingängige Melodie und ich mag den Text. Zuordnen würde ich es Herrn Riepel.

Happy – Pharrell Williams: Als das Lied neu und aktuell war, gehörte es zu meinen Lieblingsliedern. Aber mittlerweile hat sich mein Geschmack echt sehr geändert und ich höre das Lied so gut wie gar nicht mehr. Mal wieder gibt es viele Möglichkeiten, wessen Lieblingslied dieses Lied ist. Aber vielleicht ist es ja das von Herrn Kötke.

Das war jetzt meine Einschätzungen zu vielen Liedern in dieser Playlist, wessen Lieblingslied es jeweils sein könnte. Wahrscheinlich sind einige meiner Vermutungen komplett falsch, wenn nicht sogar alle, aber ich hatte Spaß daran, mir das zu überlegen.

Billie Eilish

Fast jeder kennt die junge Sängerin, die schon jetzt trotz ihres jungen Alters auf eine glanzvolle Karriere zurückblicken kann. In diesem Artikel möchte ich sie euch genauer vorstellen:

Billie Eilish wurde am 18. Dezember 2001 geboren. Sie begann bereits mit 11 Jahren ihre eigenen Songs zu schreiben und komponieren. Der Musikstar leidet an Tourette, einer Krankheit, durch die Billie Eilish manchmal sogenannte „Tic-Anfälle“ bekommt. Doch das hält sie nicht von ihrer Musik ab.

Eine sehr wichtige Person in ihrem Leben ist ihr Bruder Finneas O‘ Connell. Er entdeckte ihr musikalisches Talent als einer der Ersten. Er schrieb den Song „Ocean Eyes“ für seine Band und spielte ihn Billie vor. Dann entschieden sie, das sie ihn singen sollte. Anfang 2016 veröffentlichte die damals 14-jährige Sängerin den Song auf der Website Sound Cloud und wurde über Nacht zu einem Star. In kurzer Zeit erreichte ihr Post 10 Millionen Klicks. „Ocean Eyes“ wurde über 1,3 Millionen mal verkauft und erbrachte Billie gleich die erste Platin-Schallplatte.

Schließlich nahm das Plattenlabel Interscope Records das Nachwuchstalent unter Vertrag. Kurz danach gab Billie Eilish die ersten Konzerte. Auch über Instagram erregte sie Aufsehen. Dort beträgt ihre Followeranzahl heute 56,6 Millionen Follower (Stand März 2020).

Ihr erstes Album, „When we fall asleep, were do we go“, brachte sie an die Chartspitze, übertraf schnell alle Streaming-Rekorde auf Spotify und wurde auf Apple Music zum am meisten vorbestellten Album. Ähnlichen Erfolg brachte der Sängerin ihre Single „Bad Guy“, die sie 2019 mit Justin Bieber herausbrachte.

Abschließend kann man sagen, dass wir weiterhin auf mehr Erfolge von Billie Eilish gespannt sein können.

Great stories need great readers 2.0

Dieses Jahr fand am Dienstag, dem 11.02.2020, wie im Vorjahr der Vorlesewettbewerb in Englisch statt. Vor der 3. Stunde trafen nach und nach die Leserinnen sowie das Publikum und die Jury ein. Die Jury bestand aus dem stellvertretenden Schulleiter Herrn Karsten Sudholz sowie den Englischlehrerinnen Frau Heike Schaal und Frau Silke Sager. Zudem durfte auch der Vorjahresgewinner Christopher Schütte in der Jury sitzen. Fabian Glüsing, Schüleraushilfe der Schulbibliothek, war als weiteres Jurymitglied leider verhindert.

Als alle anwesend waren, konnte es auch schon losgehen. In der ersten Runde stellten nacheinander Amelie Tabken, Sophie Bahr, Toni Wiepert sowie Johanna Klemp ihre Bücher vor. In der nächsten Runde trugen die Leserinnen für ca. 2 Minuten eine Textstelle, die sie zuvor nur für ein paar Minuten eingeübt hatten, aus der Erzählung „Harrys Dog“ von Chris Inman vor. Sie überzeugten mit einem gut betonten und flüssigen Vortrag.

Amelie Tabken wurde Erstplatzierte, Sophie Bahr belegte den zweiten, Toni Wiepert und Johanna Klemp teilten sich den dritten Platz. Am Ende erhielt jede Teilnehmerin zudem eine Urkunde und einen Union-Jack Stift. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg, und wir freuen uns auf eine Wiederholung des Wettbewerbs im nächsten Jahr.

Schulleiter Ralf Schirakowski geht in den Ruhestand

Ein Beitrag von Alisa Dasenbrock und Stine Cordes

Ein großer Abschied, dazu kam es am vergangenen Donnerstag an unserer Schule. Unser Direktor Ralf Schirakowski verließ das Gymnasium Wildeshausen nach ganzen 21 Jahren, in denen er unsere Schule leitete.

Aufmerksam geworden auf die Stelle des Schulleiters war Herr Schirakowski damals, nachdem diese ausgeschrieben worden war und man ihn darauf angesprochen hatte, ob er Interesse habe. Da er schon 20 Jahre lang Erfahrungen, zunächst am Graf-Anton-Günther Gymnasium in Oldenburg und später am Max-Planck-Gymnasium in Delmenhorst, gesammelt hatte, habe ihn das Amt durchaus angesprochen, weshalb er sich bewarb und schließlich gegen die anderen Bewerber durchsetzte. Auf die Frage, ob es am Anfang seiner Laufbahn als Direktor unserer Schule schwierig gewesen sei, so viel Verantwortung zu übernehmen, antwortet Herr Schirakowski mit dem berühmten Satz: „Aller Anfang ist schwer.” Er habe sich in die bereits vorhandenen Strukturen einfinden und diese auch berücksichtigen müssen. Aufgrund des herzlichen und freundlichen Empfangs im Kollegium gelang es ihm allerdings schnell, sich einzuleben, sodass er mit viel Freude an seinen neuen Aufgabenbereich heranging.

Was ihm am Beruf des Schulleiters besonders viel Freude bereitet habe, das sei die Möglichkeit, gestalten und etwas verändern zu können. Zu seinen Tätigkeiten als Direktor zählte hauptsächlich das Organisieren von Abläufen, Personalpolitik und die Beaufsichtigung der Schule sowie Elterngespräche.

Das Besondere an unsere Schule sei, dass wir in keiner Konkurrenz zu anderen Schulen stünden und nicht mit anderen Gymnasien zusammenarbeiten könnten, um beispielsweise ein größeres Angebot an Kursen in der Oberstufe bereitzustellen. Trotzdem sei unsere Schule sehr gut aufgestellt, betont Herr Schirakowski stolz. Unser Gymnasium habe sich gut weiterentwickelt und sei mit der Zeit gegangen. So sei es z.B. gelungen, Streicherklassen, den bilingualen Unterricht und neuerdings auch das Fach Informatik anbieten zu können. „Unsere Schule hat sich in den letzten 21 Jahren in vielerlei Hinsicht verändert”, summiert Schirakowski. Die Zahl unser Schülerinnen und Schüler ist von anfänglichen nur 450 auf über 1000 gewachsen, und auch das Gebäude hat sich entwickelt. Zudem habe sich die Eltern- und Schülerschaft verändert. Letztere sei viel individueller geworden; die Kinder und Jugendlichen würden viele verschiedene Stärken mitbringen, auf die auch eingegangen werden müsse.  Zudem habe sich das Verhältnis zu den Kollegen in den vielen Jahren verändert, stellt Herr Schirakowski voller Freude fest. Er habe viele tolle Menschen kennengelernt und das Vertrauen in das Kollegium sei ein wichtiger Bestandteil in seiner Amtszeit geworden. Außerdem hebt Ralf Schirakowski hervor, er habe seine Kolleginnen und Kollegen sehr gut gekannt und genau gewusst, wann und wie er welchen Lehrer in Klassen einsetzen konnte. Generell lobt er diese sehr und betont immer wieder, dass unsere Schule viele sehr engagierte Lehrkräfte vorweist.

Doch was macht Herr Schirakowski eigentlich nach seiner Amtszeit? „Das Wichtigste ist natürlich, gesund zu bleiben!” Er habe vor, sich viel Zeit für seine Familie zu nehmen und zu reisen. Darüber hinaus möchte er sich wieder mehr der Musik widmen.

Auch für unser Gymnasium hat Herr Schirakowski noch ein paar Wünsche: Er hofft, dass die Schule sich in den kommenden Jahren so toll weiterentwickelt, was heutzutage zum Beispiel auch durch die Digitalisierung möglich sei. Auf die Frage, ob Herr Schirakowski einen Rat an den neuen Schulleiter oder die neue Schulleiterin habe, wollte er nicht so richtig antworten. Er sagte, er habe keinen richtigen Rat, da derjenige/ diejenige seinen/ ihren richtigen Weg finden müsse. Dazu müsse viel Zeit investiert werden.

Wir bedanken uns bei Herrn Schirakowski für all die unvergesslichen Jahre und sind gespannt, was die neue Zeit mit sich bringt.