Archiv der Kategorie: Umwelt

Greta Thunberg – ,,being different is a superpower“

Aktuell findet der 25. Klimagipfel der United Nations in Madrid statt, der bis zum 13. Dezember läuft. Vor allem im letztes Jahr sind Umweltschutz- und der Klimafragen wieder in den Vordergrund gerückt und ein zunehmend brisantes Thema, denn eine junge Schwedin ist mit ihren Umweltschutz-Aktionen berühmt geworden: Die 16-jährige Greta Thunberg, die die „Fridays for Future“-Bewegung initiiert hat, ist wohl die berühmteste Teenagerin der heutigen Zeit. Das liegt daran, dass sie für viele Jugendliche ein großes Vorbild ist, da sie im Sommer 2018 anfing, nicht zur Schule zu gehen, um auf die Klimaprobleme der Erde aufmerksam zu machen. Anfangs agierte sie allein. Sie streikte vor dem schwedischen Reichstag und machte mit ihrem Schild, das sie seitdem begleitet, auf ihr Anliegen aufmerksam: ,,Skolstrejk för klimatet“ (,,Schulstreik für das Klima“). Das änderte sich jedoch schnell, denn schon am ersten Tag berichteten vereinzelt schwedischen Medien über sie, und am nächsten Tag war sie auf dem Titelbild der Stockholmer Regionalausgabe der Dagens Nyheter. Greta streikte bis zur schwedischen Reichstagswahl am 9. September 2018 täglich, danach nur noch jeden Freitag, daher kommt der weltbekannte Name der Bewegung: ,,Fridays for Future“. Ihre Eltern und Lehrer waren zunächst nicht begeistert von den Aktionen ihrer Tochter und Schülerin, unterbanden diese aber nicht.

Sorgen um ihren Schulabschluss macht sich die 16-jährige Aktivistin nicht: Seit Sommer 2018 setzt sie ein Jahr mit der Schule aus, doch nächstes Jahr will sie wieder das Gymnasium besuchen.

Was viele nicht wissen, ist, dass bei der jungen Schwedin das Asperger-Syndrom, einer Variante des Autismus, diagnostiziert wurde. Nach einer depressiven Phase wurde dies bei ihr festgestellt. Selbst sieht Greta ihre Krankheit allerdings nicht als Schwäche, sondern als gute Eigenschaft. Mit dem Satz ,,being  different is a superpower“(,, Anders zu ein ist eine Superkraft“) stellte sie dies klar.

Mit diesem Tweet überraschte die junge Schwedin einige.

Laut eigenen Angaben wurde sie mit acht Jahren auf die menschengemachte Erderwärmung aufmerksam und fing bei sich zuhause an, kleine umweltschützende Aktionen umzusetzen, wie das Licht auszuschalten, wenn es nicht benötigt wird. Zudem beschloss sie sich als eigenen Beitrag zum Umweltschutz vegan zu ernähren und nicht mehr zu fliegen.

Die stark polarisierende Klima-Aktivistin hat mindestens genau so viele Gegner wie Anhänger: Einige werfen ihr vor, dass sie Schülerinnen und Schüler motiviert, die Schule zu schwänzen. Manche der Aktivistinnen und Aktivisten würden würden an den Demos teilnehmen, da sie darin eine Chance sähen, der Schule fernzubleiben. Deshalb steht die junge Schwedin vor allem bei einigen älteren Leuten stark in der Kritik. Leute, die sie und die Fridays for Future-Bewegung befürworten, sind allerdings davon beeindruckt, dass sie sich in so jungen Jahren schon so sehr für den Klimaschutz einsetzt und sich mutig für ihr Anliegen einsetzt.

Spende an den Nabu

Am Freitag, den 15.11.19, spendete die 7c dem NABU eine Summe von 259,09€.

Wie kam es zu der Spende?

Am 20.11.2019, dem Weltklimatag, sollte jeder Jahrgang eine bestimmte Tätigkeit ausüben, um der Umwelt zu helfen. Der Jahrgang 7 sollte Müllsammeln gehen. Doch die 7c hatte sich schon im Voraus ihre eigene gute Tat überlegt. Sie ging auf den Marktplatz und verkaufte Selbstgemachtes wie Marmelade und Brot sowie selbstangebautes Obst, Gemüse, Haselnüsse und Tee. Die Kunden konnten zahlen, was sie wollten…..

Wie kam das Geld zum NABU?

Nach reiflicher Überlegung legte die Klasse einstimmig fest, dass sie das gesammelte Geld an den NABU spenden wollen. Herrn Pohl wurde daraufhin von der 7c als Vertreter des Naturschutzbundes (NABU) in ihre Erdkundestunde eingeladen. Zu Beginn erzählte Herr Pohl etwas über den NABU, anschließend berichtete die Klasse etwas über die Entstehung der Spende und die Reaktionen der Kunden. Die Spende wurde übergeben und der NABU bedankte sich und verteilte Flyer.

Gemeinsam für den Umweltschutz – Die Umwelt-AG des Gymnasiums Wildeshausen

Die Umwelt-AG des Gymnasiums in Wildeshausen, die Melek El-Charif aus der 8c ins Leben gerufen hat, besteht nun schon seit Anfang des Schuljahres. Auf diese Idee kam sie, als ihr aufgrund der Nachrichtenlage und der eigenen Recherche immer klarer wurde, was für große Umweltprobleme es gibt. Des Weiteren bemerkte sie, dass jeder einen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten kann, indem er zum Beispiel den Müll nicht auf die Straße, sondern in einen Mülleimer wirft, oder elektrische Geräte, welche nicht benötigt werden, vom Strom abschließt. 

Da sich in der Schule mehrere Schüler gefunden hatten, die ihre Ansicht, dass man etwas gegen diese Entwicklung unternehmen muss, teilen, schloss sie sich mit ihnen zu einer Gruppe zusammen und sie begannen die Planung ihrer eigenen AG. Bislang besteht die AG aus sieben Leuten, jedoch werden weitere Teilnehmer erwartet.

Ziele der AG ist es, die Umwelt aktiv zu schützen sowie ein Bewusstsein für die Problematik zu schaffen. Beitreten kann jeder, der sich für die Umwelt einsetzen möchte. Wer sich nicht sicher ist, kann auch einfach einmal vorbeikommen, um sich selbst eine Meinung zu bilden. Wenn ihr Lust habt, euch zu engagieren, kommt am Montag in der 7./8. Stunde vorbei (Treffpunkt: bei den Spielgeräten auf der Wiese) oder sprecht Melek vorher an.

Mit Blick auf den Erfolg von Bewegungen wie Fridays for Future oder auch aufgrund der Tatsache, dass die Partei Bündnis 90/Die Grünen bei der Juniorwahl zur Europawahl 2019 mit Abstand die meisten Stimmen erhielt, wird deutlich, dass sich insbesondere die junge Bevölkerung für den Umweltschutz interessiert und engagiert. Die AG kann somit Hoffnung auf neue Mitglieder schöpfen.