Nachwuchs-Autorin unserer Schule stellt sich vor

In diesem englischsprachigen Interview möchten wir euch einen Fantasy-Roman, „Cyan“, und die Autorin dahinter vorstellen. Hauptsächlich geht es um den Schreibprozess, zudem erfahrt ihr etwas über die Geschichte an sich sowie über Mariel, die demnächst Schülerin der Oberstufe unseres Gymnasiums sein wird.

Liebe Mariel, wir freuen uns sehr darüber, dass du dich für das Interview zur Verfügung gestellt hast, und wünschen dir viel Erfolg und begeisterte Leser*innen.

Wir danken an dieser Stelle auch Paula Debbeler aus der „Lese- und Schreib-AG“, die uns bei der Vorbereitung des Interviews unterstützt hat.

Alle, die nach dem Interview den Roman lesen möchten, klicken auf diesen Link:

https://tapas.io/series/CYAN7/info

Top 10+1 Alben 2020

Als ich die Alben für diesen Artikel zusammengetragen habe, habe ich mich mal wieder gewundert, wie viel dieses Jahr veröffentlicht wurde. Dadurch war es mir ein Leichtes, diese Top 10+1 Alben zusammenzustellen. Warum 10+1? Naja, ich finde, dass Live-Alben nicht so ganz als „neue“ Alben zählen, weil da ja nur Lieder drauf sind, die es vorher schon gab. Allerdings sollten gute Live Alben trotzdem erwähnt werden. Eine genaue Rangfolge kriege ich nicht hin, weshalb ich die Alben in diesem Artikel in einer zufälligen Reihenfolge angeordnet habe.

Alles in allem war dieses gesamte Jahr 2020 zum Glück sehr reich an Musik, die jeder Zeit ziemlich gut durch die Coronazeit half; egal ob nun einfach so auf Spotify und auf Youtube oder mal von der aufgelegten Schallplatte. Worüber ich mir beim Hören der Alben allerdings nie wirklich Gedanken mache und weshalb es etwas gedauert hat, diesen Artikel zu schreiben, ist, warum genau ich die Alben mag und wie ich das am besten in Worte fasse.

Donots – Birthday Slams (Live):

Dieses Album ist gerade mal Anfang Dezember erschienen und dennoch war es schon nach kurzer Zeit eines meiner Lieblingsalben, auch wenn das Anhören etwas schmerzt, weil es mich an die vier schönen Konzerte erinnert, die ich im vorletzten Jahr besucht habe. Die Mischung der Songs aus den verschiedenen Städten, Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Wiesbaden und Ibbenbüren, in denen die Birthday-Slam-Konzerte stattfanden, ist sehr gut gelungen, auch wenn das Publikum der einzelnen Städte unterschiedlich laut abgemischt zu sein scheint. Gerade bei den Songs aus Ibbenbüren, einem Konzert, bei dem ich dabei war, habe ich immer direkt wieder den Abend vor Augen und muss sofort lächeln.

Von Wegen Lisbeth – Live in der Columbiahalle Berlin:

Ein weiteres Album, welches ebenfalls mit Konzerterinnerungen verbunden ist, über die hier ja auch zu lesen war. Das Livealbum ist auf jeden Fall sehr gut gelungen und auch in Videoform auf YouTube zu finden.

ENGST – Schöne Neue Welt:

ENGST gehört zu den Bands, die ich erst Anfang diesen Jahres so richtig für mich entdeckt habe. Bevor das Album am 30.Oktober erschien, gab es bereits ein paar Singles. Als erstes ‚Wieder da‘, ein Song, der, wie ich finde, sehr gut die Einstellung vieler Punk-Bands darstellt. Mein Lieblingssong des Albums ist ‚Alle tragen Schwarz‘, ein Song, der sich damit beschäftigt, was passiert, wenn Menschen aufgrund von Mobbing oder anderen Problemen keinen Ausweg mehr sehen. Was mich an diesem Song in gewisser Weise gefreut hat, ist, dass auch angesprochen wird, wie die Verursacher der Probleme dann plötzlich so tun, als hätten sie nichts getan und am Ende ohnehin alles vergessen wird, bis es wieder einen Vorfall gibt. Von den restlichen Songs möchte ich noch ‚Zu Hause‘ und ‚Denkst du noch an mich‘ hervorheben. Allerdings ist das Album insgesamt einfach sehr gut und ich mag alle Lieder.

Die Ärzte – HELL:

Ein Album, auf das ich mich gefreut habe, seit klar war, dass es kommen würde. Die erste Single, ‚Morgens Pauken‘, fand ich nicht wirklich überzeugend und das Lied ist für mich auch immer noch das schwächste des Albums. Dennoch ist das Album insgesamt ein ziemlich langes Kunstwerk, in dem auch ‚Morgens Pauken‚ nicht fehlen darf. Da ist es fast schwer, einen Song als Favoriten rauszupicken. Der Song, den ich vom Album aber am meisten höre, ist ‚Woodburger‘.

Provinz – Wir bauten uns Amerika:

Provinz gehört ebenfalls zu den Bands, die ich dieses Jahr für mich entdeckt habe, was vielleicht beim ersten Lied auch ein bisschen an der Stimme des Sängers lag, da ich diese sehr gut fand. Ich liebe die Musik von Provinz sehr und kaum, nachdem ich das Album das erste Mal gehört hatte, ist die Band auf meiner Liste mit Künstlern, die ich live sehen will, gelandet. Die Lieder auf dem Album haben einfach megagute Texte und sind aufgrund der treibenden Melodien für mich eigentlich alle sehr mitreißend. Meine Lieblingssongs des Albums sind ‚Diego Maradona‘ und ‚Du wirst schon sehen‘, aber eigentlich ist das Album als Gesamtwerk einfach klasse und ich liebe es, die Platte, die einfach ORANGE ist, immer wieder aufzulegen.

Fynn Kliemann – POP:

Ich verfolge Fynn Kliemann schon seit den Videos, in denen seine GoPro noch immer umgefallen ist. Somit war 2018 auch klar, dass ich mir sein 1. Album, ‚Nie‘, kaufe. Am 29.5.2020 erschien dann sein 2. Album, ‚POP‘. Ein paar Monate später kamen meine CD und meine Vinyl bei mir an. Zu diesem Album könnte ich jetzt einerseits unfassbar viel schreiben, andererseits fällt es mir auch schwer in Worte zu fassen, warum das Album so besonders ist. Runtergebrochen kann ich auf jeden Fall sagen, dass seit der Veröffentlichung der Song ‚Regen‘ mein Lieblingssong des Albums ist, was vor allem am Text liegt, da ich mit dem darin Angesprochenen sehr viel verbinden kann bzw. es auf meine Sicht umdenken kann. ‚Alles was ich hab‘, mein 2. Lieblingslied, ist im Gegensatz zu den meisten anderen Songs des Albums weitaus treibender und dadurch für mich auch ein toller Kontrast gegenüber ‚Regen‘.

Changes – Ilse DeLange:

Fan von Ilse DeLange bin ich eigentlich schon seit einiger Zeit, aber erst durch ihre Teilnahme an der Sendung ‚Sing meinen Song‘ habe ich angefangen, ihre Musik auch bewusster und regelmäßiger zu hören. Das Album ist vor allem deswegen in diesem Ranking gelandet, weil es für mich eine gute Mischung aus eher schnelleren und treibenderen Songs, wie ‚Way Back Home‘ und eher langsamen und ruhigen Songs wie ‚Old Sweater‘ darstellt. Darüber hinaus mag ich auch die Texte aller Songs sehr.

Anti-Flag – 20/20 Vision:

Über die Zeit hörte ich immer wieder was von Anti-Flag gehört, beschäftigte mich aber nie wirklich mit der Band und deren Musik. Das änderte sich aber mit der ersten Single des Albums, Christian Nationalist‚ da ich diese sehr mochte. Insgesamt ist das Album einfach sehr treibend und macht Bock auf Moshpits und Konzerte.

Radio Havanna – VETO:

VETO ist, glaube ich, das Album, was mich über das letzte Jahr am meisten begleitet hat, was zum einen daran lag, dass es bereits Mitte Januar 2020 raus kam und von der Band ist, von der ich mein letztes Konzert vor dem ersten Lockdown besucht habe. Zum anderen liegt es aber auch daran, dass es meiner Meinung musikalisch sehr gelungen ist und außerdem textlich sehr überzeugen kann. Eigentlich mag ich alle Songs auf dem Album, allerdings möchte ich vor allem ‚Helden‘, ‚Immer noch da‘ und ‚Schatten‘ hervorheben. Thematisch am meisten zu mir passend ist der Song ‚Chaoskind‚, da er einfach Dinge beschreibt, die mir schon so oder ähnlich im Leben passiert sind.

Smile and Burn – Morgen Anders:

Smile and Burn haben mich vorher irgendwie nicht sehr interessiert, da mir ihre englische Musik nicht so sehr gefiel. Als ich dann hörte, dass sie ein deutsches Album machen würden, dachte ich mir, dass ich dem ganzen noch einmal eine Chance geben könnte. Skeptisch war ich immer noch, aber direkt beim ersten Hören mochte ich das Album. Ich wurde also nicht enttäuscht. 🙂 Die Songs gefallen mir alle, aber von Anfang an war ‚Mit allem falsch‘ mein Favorit. Dazu gesellten sich mit der Zeit dann noch ‚Die schönsten Bilder‘ und das titelgebende Lied des Albums, also ‚Morgen anders‘.

Biffy Clyro – A Celebration Of Endings:

Die Musik von Biffy Clyro ist mir mehr oder weniger zufällig irgendwann im ersten Lockdown „in die Hände gefallen“ und ich fand schnell einige Lieblingslieder und wurde Fan. Als dann im August das Album kam, brauchte ich erstmal ein wenig, um so richtig damit warm zu werden, aber letztendlich gefällt es mir doch ziemlich gut. Es gibt zwar einige Songs auf dem Album, die ich nicht so sehr mag, wenn ich sie einzeln höre, die aber ins Gesamtbild des Albums passen. Meine Favoriten des Albums sind ‚Instant History‘ und ‚Space‘.

Ich hoffe mal, dass das nun schon etwas laufende Jahr auch wieder viel gute Musik bereithält, die dann auch in Form von Platten oder CDs einen Weg zu mir findet.

How to „Gendersensible Sprache“

Gastbeitrag: Ein Genderguide von Emma Eilts 

Illustration: Luisa Spille
Illustration: Luisa Spille

Bis heute nutzen wir in unserem täglichen Sprachgebrauch das sogenannte generische Maskulinum. Das bedeutet, dass wir die männliche Form als Standard nutzen, damit aber alle meinen. Spricht jemand von Lehrern, Schülern oder Politikern, müssen weibliche und diverse Personen also davon ausgehen, dass sie „mitgemeint“ sind. Das man aber einfach “mitgemeint” wird, empfindet inzwischen ein nicht geringer Teil der Bevölkerung als nicht ausreichend und schlichtweg ungerecht. Eine Alternative zur Nutzung des generischen Maskulinum ist die gendergerechte Sprache. 

INTENTION

Die Intention des Genderns besteht darin, jedes Geschlecht, egal ob männlich, weiblich oder non-binary (→ In diesem GWZ-Artikel findest du noch weitere Infos dazu), auch in der Sprache sichtbar zu machen und somit allen Geschlechtern die Gleichberechtigung zu ermöglichen, welche ihnen durch das Grundgesetz gesichert wird (Artikel 3,2). Darüber hinaus soll es Rollenbilder entkräften: Gendergerechte Sprache impliziert und erinnert daran, dass alle Geschlechter gleichermaßen befähigt sind, eine Tätigkeit auszuführen. Darüber hinaus ist es wissenschaftlich mehrfach nachgewiesen, dass unsere Sprache einen Einfluss auf unsere Vorstellung einer Gesellschaft hat. Sprache kann demnach Wirklichkeit abbilden und sie verändern. Sprichst du von Manager:innen, Bauarbeiter:innen und Kosmetiker:innen, trägst du damit aktiv zur Gleichberechtigung, Wertschätzung und Repräsentation aller Geschlechter bei. 

RECHTSGRUNDLAGE

Das Gendern in keinem Gesetzbuch explizit festgeschrieben. Das Niedersächsische Schulgesetz betont jedoch die „demokratische Gestaltung der Gesellschaft“ und „Gerechtigkeit, […] Solidarität, […] Toleranz sowie […] Gleichberechtigung der Geschlechter“. Da, wie schon ausgeführt, das Gendern einen aktiven Einfluss auf die Umsetzung unser demokratischen Werte innerhalb der Gesellschaft haben kann, stimmen Richtlinien und Gesetze mit der Intention des Genderns überein. Außerdem wurde das dritte Geschlecht 2018 ins Personenstandsgesetz aufgenommen. Es ist also sinnvoll, dieses auch in der Sprache sichtbar zu machen. 

Also: Bisher gibt es noch keine Gesetze, die das Gendern vorschreiben, öffentliche Institutionen (bspw. Unis) nehmen es aber immer häufiger in ihre Richtlinien auf. Es schadet nicht, sich gendern zumindest in der geschriebenen Sprache anzugewöhnen.

UND WIE MACHE ICH DAS JETZT? 

Gendersensible Sprache ist ein noch relativ junges Phänomen und wir befinden uns mitten im Prozess. Es gibt sogesehen also auch erstmal keine „richtige“ oder „falsche“ Schreibweise. Schau dir die folgenden Möglichkeiten an und entscheide, welche dir am besten gefällt. 

1. Doppelnennungen: „Liebe Schülerinnen und Schüler“ 

2. Binnen-I: „Liebe SchülerInnen“ 

3. Splitting: „Liebe Schüler/innen“ 

→  Diese Möglichkeiten bilden das binäre Geschlechtersystem ab, d.h. eine Unterscheidung zwischen Männern und Frauen. Non-binary Personen finden hier leider keine Beachtung. 

4. Gendersternchen: „Liebe Schüler*innen“ 

5. Gender Gap: „Liebe Schüler_innen“ 

6. Doppelpunkt: „Liebe Schüler:innen“ 

→  Diese Möglichkeiten binden alle Geschlechter ab. Unterstrich, Sternchen oder Doppelpunkt können hier für eine unbegrenzte Zahl möglicher Geschlechter stehen. Der Doppelpunkt wird im Vergleich zu den anderen Möglichkeiten von elektronischen Lesesystemen als kurze Pause gelesen, was sich für Menschen mit Sehbehinderung angenehmer auf den Lesefluss ausübt.

7. Genderneutrale Personenbezeichnungen: „Mensch“, „Person“, „Elternteil“ 

8. Substantivieren: „Studierende“, „Interessierte“ 

9. Partizipien oder Passivbildungen: „Herausgegeben von“ statt „Herausgeber“; „Der Antrag ist vollständig auszufüllen“ 

→  Bei der genderneutralen Schreibweise wird die direkte Nennung des Geschlechts umgangen. Kritiker:innen sagen jedoch, dass das Ziel der Sichtbarmachung aller Geschlechter hierbei nicht erfüllt wird.

Dies sind also einige der vielen Möglichkeiten. Du kannst bei der Nutzung natürlich variieren, in der geschriebenen Sprache solltest du dich aber zumindest bei den Möglichkeiten 4.-6. auf eine festlegen. Achte außerdem darauf, dass deine Formulierungen verständlich und grammatikalisch korrekt sind. Solltest du bei einer Formulierung mal auf dem Schlauch stehen, schau gerne hier nach: https://www.geschicktgendern.de. Allgemein gilt: Es gibt nicht „die richtige“ Art zu gendern. Lass dich nicht verunsichern und finde eine gendersensible Sprache, die zu dir und deiner Zielgruppe passt. Werde kreativ und trau dich. Egal wie du es schlussendlich machst, hilfst du dabei, eine moderne Art des Genderns zu etablieren. Irgendwann wird es wahrscheinlich völlig normal sein, die Art zu gendern anzuwenden, auf die sich alle geeinigt haben. Und bis dahin denk dran: 

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut.

Gefahren und Verschmutzungen durch Feuerwerkskörper

Feuerwerkskörper sind ein großer Teil der Traditionen an Silvester, jedes Jahr feiern Menschen am Ende des Jahres ausgelassen und mit viel Feuerwerk, dies kann jedoch auch zu großen Schäden führen, was vielen nicht bewusst ist.

1. Feinstaubbelastung/Umweltverschmutzung

Die erste Gefahr für die Umwelt durch Feuerwerkskörper ist die Feinstaubbelastung, jährlich werden etwa 4.200 Tonnen Feinstaub freigesetzt. Das sind etwa 2% der jährlichen Feinstaubbelastung auf unserer Erde. Die Umwelt würde also etwas sauberer bleiben, wenn es weniger Feuerwerk geben würde. Denn auch der Müll der Feuerwerkskörper verdreckt und zerstört die Umwelt. Vor allem, da Silvester im Winter ist, kann Müll auf z.B auf zugefroren Seen liegenbleiben. Aber dies kann auch ein Vorteil sein, denn dann können sich Pflanzen o.ä. sich nicht so leicht

2. Gefahren durch umgefallene Feuerwerksbatterien

Wenn Feuerwerksbatterien umfallen, kann eine große Gefahr für Mensch und Tier entstehen, denn diese Batterien feuern weiter und sind brennend heiß. In Deutschland gab es schon viele Verletzte durch umgefallene Feuerwerks-Batterien. Dies passiert beispielsweise, wenn die Batterie auf unebenem Boden steht. Auch wenn diese nicht genügend gesichert sind oder an den falschen Stellen gespart wurde.

3. Gefahren für Tiere

Vor allem Tiere leiden unter dem Silvesterfeuerwerk. Der ohrenbetäubende Lärm macht ihnen Angst und auch der Gestank von Feuerwerkskörpern verursacht einen Fluchtinstinkt. Deshalb sollte man Haustiere an Silvester drinnen lassen und nicht zu lange allein lassen. Auch können Vögel von Raketen getroffen werden.

4. Brandgefahr

Wenn man an Silvester eine Rakete oder anderes zündelt, kann dies unbeeinflusst abhanden kommen und einen Brand auslösen. Zum Beispiel wenn man sich in der Nähe eines Gartens oder anderer Grünflächen befindet.Aber auch wenn man in der Nähe des Hauses oder seiner Wohnung ist, kann man diese entzünden. So wie vor einiger Zeit in Berlin-Neuköln.

5. Gefahr für Kriegsgeschädigte

Für Personen aus dem Krieg (Aus einem Kriegsgebiet) ruft Silvester traumatische Erinnerungen wieder auf, denn die Geräusche, der Silvesterkracher klingen ähnlich wie Schüsse z.B. von Panzern oder Geschützen. Wenn Böller in der Nähe explodieren, erinnert dies an eine Handgranate.

6. Gefahr durch illegale Böller

Auch eine große Gefahr, sind die illegalen Böller, diese können aufgrund der Tatsache, dass sie nicht zugelassen sind, großen Schaden anrichten. Denn diese können in Fetzen fliegen und/oder abhanden kommen und z.B. einen Brand auslösen(vgl. Punkt 4). Legale Böller wiederum sind getestet und eine große Gefahr besteht nicht.

Also: Auch wenn es Tradition ist, Feuerwerkskörper zu verwenden, passt auf, ob diese legal und geprüft sind und so keine allzu große Gefahr besteht.

Fotobearbeitungs-Apps

Ein gelungenes Foto noch ein bisschen aufhellen, den Kontrast stärken oder noch ein paar Sticker hinzufügen. Und nicht zu vergessen, einen Filter darüberlegen. Doch welche App benutzt man dafür? Welche hat die beste Sticker, welche die formellste Schrift? Darüber könnt ihr euch in diesem Artikel eine Meinung bilden.

  1. Polish (4,8 Sterne im Google Playstore)

Die App Polish funktioniert ohne Internetverbindung nur teilweise. Es gibt eine Pro-Version, welche einmalig 16,99€ kostet, oder eine siebentägige Testversion, für die man nach Ablaufen 8,49€ pro Jahr bezahlen muss. Die Startseite ist sehr einfach eingerichtet. Man kann zwischen Foto, Collage oder Kamera wählen. Die meisten der Filter sind in der Pro-Version enthalten, doch von Bright und Cocoa bis zu knallbunten Filtern sind auch einige kostenlose vorhanden. Funktionen, um das Bild anzupassen, wie zum Beispiel ein Curser für Sättigung oder Tönung, sind genügend vorhanden. Es gibt viele tolle Neon-Sticker wie Spiralen, Linien oder Flügel. Mein Highlight in dieser App sind Hintergründe, die sich dem Bild anpassen. Interessant sind außerdem andere Effekte wie Overlay oder eine Staffelung des Vordergrunds. Die vielen Motive, um den Rahmen zu verzieren, gefallen mir sehr gut. Die Sticker sind sehr modern und natürlich kann man das Bild auch noch individuell durch die Zeichenfunktion verändern. Zuletzt gibt es noch einige professionelle Aktionen wie Doppelbelichtung, Körper oder Spiegel.

Mein Fazit ist: In meiner Ansicht ist die App geeignet für den Freizeitgebrauch oder für Einsteiger. Es gibt schöne Effekte, doch vor allem hinsichtlich der Filter ist vieles auch nur für die Pro-Version zugänglich.

Dieses Bild von einer Lightbox wurde mit der App Polish bearbeitet.

2. DripArt (4,5 Sterne im Google Playstore)

DripArt funktioniert ohne Internetverbindung einwandfrei. Auch hier gibt es eine Pro-Version, welche pro Monat 6,99€ kostet oder 12 Monate für 39,99€. Die Startseite ist farbenfroh. Sie zeigt einige Bearbeitungsfunktionen als Buttons an. Besonders schön sind die Beispielfotos, welche oben in Form von runden Icons aufgelistet sind. Hier ist die Funktion Sketch gegeben, welche einen Umriss des Objekts in das Bild schneidet. Unter der Kategorie Werkzeuge kann man das Bild drehen, vertikal und horizontal verändern oder Füllen. Einige bunte Filter finden sich unter Zauber. Was auffällt, ist, dass diese Filter eine kurze Anwendungszeit benötigen. Außerdem wird nach jedem festgelegtem Bearbeitungsschritt Werbung gezeigt. Bei den Stickern ist von den normalen Emojis über Hundeohren, Muscheln und Ballonbuchstaben bis zu Lamas alles dabei. Doch die jeweiligen Sticke-Sets muss man sich extra herunterladen. In Hintergrund kann man aus vielen verschiedenen Mustern, Zeichen und Farben den Rahmen aussuchen, auch unter Verwischen kann man ihn anpassen. Unter Textur finden sich mehrere Funktionen, wie Filter, Glitch, Ausrichtung und Overlay. Es gibt viele sehr schöne Schriftarten; auch Farbe und Hintergrund des Textes kann man sich aussuchen.

Fazit: Die App ist super für den Freizeitgebrauch, doch für das professionelle Bearbeiten von Bildern meiner Meinung nach nicht sonderlich zu empfehlen.

3. Bildbearbeitung-Photo Editor

Auch dieser Editor funktioniert ohne Internetverbindung. Hier gibt es keine kostenpflichtige Version. Die Startseite ist sehr einfach gehalten. Man kann das zu bearbeitende Foto über Wischen ober einen Button auswählen. Die erste Funktion ist die Bildschärfe. Dort kann man mit einem Cursor die Schärfe verstellen. In Effekte findet man 12 Filter in verschiedenen Farben. In der Aktion Zeichnen kann man die Stiftgröße und Farbe selber aussuchen. Die Text-Einstellung ist einfach gehalten, hier gibt es nur eine Schriftart. Besonders gefällt mir der Button Retuschieren. Hier bessert die App durch Antippen einzelne Stellen des Bildes aus, wobei man auch ihre Größe einstellen kann. Über Meme kann man zwei Texte in das Bild einfügen, oben und unten. Auch hier gibt es leider nur eine Schriftart. Der Fokus bietet die Möglichkeit, einen Teil des Bildes besonders hervorzuheben, indem der Rest etwas unschärfer wird. Die Einstellung Vignette schneidet einen dunklen oder hellen verwischten Rand in das Bild. Man kann die Einstellungen per Cursor anpassen. Die App bietet den typischen Anpassen-Icon, um z.B. den Kontrast zu stärken oder das Bild wärmer oder kälter erscheinen zu lassen.

Das Fazit: Diese App ist für formelle Anlässe oder Profis geeignet. Was mir nicht so gut gefällt, sind einige Funktionen, wie Farbtupfer, bei denen man etwas einstellt aber keine Veränderungen in dem Bild zu sehen sind. Doch ich denke, für eine kostenlose App ohne Werbung erfüllt sie ihren Zweck.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Artikel weiterhelfen und zeigen, welche App wofür geeignet ist. Manchmal sind aber auch unbearbeitete Bilder am schönsten:)

Erebos – ein spannender Jugendthriller

Erebos ist ein spannendes Buch, in dem es um ein mysteriöses Videospiel geht, welches von Schülern weitergegeben wird.

Die Hauptperson ist Nick. Er merkt, dass in seiner Schule komische Dinge vor sich gehen. Kleine Schachteln mit CD`s werden getauscht, viele Schüler fehlen und als sich nun auch sein Freund Colin komisch benimmt, ist er sehr interressiert an dieser, wie es scheint geheimen Sache.

Endlich ist es soweit und Nick erhält nun auch eine CD von seiner Mitschülerin. Doch er darf niemendem etwas sagen, wie sie ihm ausdrücklich zu verstehen gibt. Zuhause steckt er das Spiel voller Vorfreude in seinen Rechner, aber der erste Eindruck ist entäuschend. Er ist eine einfache Spielfigur und kann nirgends den Sinn von Erebos entdecken. Trotzdem läuft er los, und erreicht ein Lagerfeuer, an welchem eine Gestalt sitzt. Nick ist erstaunt, als diese ihm auf seine Fragen antwortet wie ein echter Mensch. Die Gestalt lotst Nick zu einem Turm, wo er sein Aussehen, seine Fähigkeit und seinen Namen bestimmen kann.

Nun beginnt für Nick ein spannendes Videospielabenteuer, indem er Kämpfe, aber auch reale Aufträge bestehen muss. Dabei wird er immer begleitet vom „Boten mit den gelben Augen“. Dieser sieht alles, was Nick schnell bemerkt. je länger er spielt, desto mehr vermischen sich Erebos und die reale Welt. Was haben die Zettel damit zu tun, die neuerdings auftauchen und die Schüler in Angst und Schrecken versetzen? Irgendwann nimmt das Spiel überhandt, und als Nick`s bestem Freund etwas Schreckliches passiert, merkt er, dass er etwas unternehmen muss. Wird er es zusammen mit seiner Mitschülerin Emily und deren Freunden schaffen, das Spiel zu stoppen?

Das Buch lässt sich sehr gut lesen, und man kann sich sehr gut in die einzelnen Personen hineinversetzen. Es ist sehr spannend, und man möchte es am liebsten in einem durchlesen. Es gibt auch einen zweiten Teil.

Erebos, Buch von Ursula Poznanski, Loewe Verlag

Altersempfehlung ab 12 Jahre.

Konzerte trotz Corona? – Ja, aber anders!

In den letzten Wochen wurden aufgrund der Corona-Pandemie massenweise Auftritte und Touren abgesagt, auf ungewisse Zeit finden keine Konzerte statt. Keine Konzerte? Naja, nicht ganz.

Viele Künstler suchen nach Alternativen, trotzdem live zu spielen. Und welcher Lösungsansatz kommt da zuerst auf? Natürlich das Livestreamen. Manche der Künstler senden aus ihren Wohnzimmern oder Studios, andere treten bei Online Festivals auf (#unitedwestream u.a.) oder senden eben aus einem Club, der quasi gekapert wurde und aus dem nun Konzerte gestreamt werden.

Auch ich habe in der Zeit schon ein paar Sachen geschaut, von denen ich hier nun berichten will:

Vor zwei Wochen hat die Berliner Punkband „Smile and Burn“ als Ersatz für die ausgesetzten Shows auf Instagram ihr Set aus dem Proberaum gestreamt. Die Qualität war so semi, weshalb ich nach zwei Songs ausgeschaltet habe, aber ich fand, dass es trotzdem ein guter Anfang für die nächste Zeit war.

Sowohl am 20.3. als auch am 27.3. hat Gil Ofarim eine halbe Stunde lang mit seinem Klavierspieler zusammen ein kleines Konzert aus dem Studio gegeben, dass live auf Instagram und Facebook übertragen wurde. Beide waren sehr schön.

Der eingangs erwähnte Club ist das Astra in Berlin. Dort hat sich eine Gruppe aus freiberuflichen TechnikerInnen, BookerInnen und ModeratorInnen, der „Berlin Culture Cast (BCC)„, zusammengetan und einen gleichnamigen Streaming-Kanal für Konzerte ins Leben gerufen. Natürlich alles unter den höchst hygienischen Voraussetzungen.

Das erste Konzert, was ich beim BCC live im Stream gesehen habe, war das Konzert der Band „Montreal“ am 21.3. . Ich hab die Jungs letztes Jahr, als Corona für uns nur der Name eines Bieres war, im September beim „Grand Summer Slam“ der „Donots“ als „Surprise Voract“ gesehen. Ich wollte sie danach möglichst schnell wieder live sehen, doch das dieses nächste Mal ein Stream-Konzert sein würde, hätte ich jetzt auch nicht erwartet. Das Konzert insgesamt war sehr toll und es wurden einige meiner Lieblingssongs gespielt. Im Stream-Chat entstanden außerdem interessante Umdichtungen der Montreal-Songs. So wurde aus „Katherine, Katherine“ kurzerhand „Quarantäne, Quarantäne“ und statt „Malaria und Heimweh“ gabs dann „Corona und Fernweh“. Den Humor und Spaß hatten weder die Band, noch wir Leute im Chat verloren. Nach jedem Song wurden Klatsch-Emojis geschrieben, es wurden virtuelle Moshpits gestartet oder virtuell gecrowdsurft. Als das Konzert zu Ende war, schrieb ich einfach so mal in den Chat, welche Band ich gerne als nächstes hätte, nicht wissend, dass diese bereits eine Woche später schon beim BCC auf der Bühne stehen würde.

Die Rede ist von „Radio Havanna“. Wie in meinem letzten Artikel erwähnt, hätte ich sie ja nochmal live gesehen, was dann allerdings wegen Corona nun verrschoben wurde. So kam mir das Stream-Konzert sehr gelegen. Vor dem Konzert wurde ein Interview geführt, was mich schon etwas amüsiert hat, da zwischen den beiden interviewten Bandmitgliedern und der Interviewerin wirklich der Mindestabstand eingehalten wurde. An sich macht das ja vollkommen Sinn, allerdings fand ich das Bild von drei Menschen, die jeweils etwa zwei Meter voneinander entfernt saßen, schon irgendwie ziemlich lustig. Die Setlist des dann folgenden Konzertes war dann quasi eine gekürzte Version der eigentlichen Toursetlist, was ich allerdings für ein Stream-Konzert auch vollkommen ausreichend fand. Der Chat war für mein Gefühl noch mehr am Party machen. Wieder gab es virtuelle Moshpits, es wurde virtuell gestagedived, wir trugen die Menschen quasi durch den Chat, nach jedem Song wurden Klatsch-Emojis gespamt und während dem Song „Faust hoch“ hoben wir im Chat virtuell unsere Fäuste in dem wir Faust-Emojis spamten.

Auch als es für einige Minuten einen Stromausfall und dadurch keinen Ton gab, ließen wir uns im Chat nicht aus der Partystimmung bringen, schrieben darüber, wer zu welchem der verschobenen Konzerte ging, besuchten virtuell die Bar oder den Merchstand oder sangen virtuell, in dem wir einfach die Songzeilen schrieben. Was außerdem sehr lustig war, war das einige des öfteren im Chat schrieben, wie hübsch und süß sie doch den Schlagzeuger fanden und das dieser mal mehr im Bild sein sollte. Dies erzählte die Moderatorin, die während des Konzertes den Chat mitlas und zwischen den Songs das Geschriebene quasi an die Band weitergab, natürlich direkt der Band. Es brachte die Band zum Lachen und uns im Chat etwas zum Schmelzen, Aber hey, es stimmt halt. ;P

Alles in allem kann man die gestreamten Konzerte unmöglich mit den richtigen Konzerten vergleichen, da das Feeling ein ganz anderes ist. Allerdings sind die gestreamten Konzerte, sofern sie eine gute Qualität haben, eine gute Alternative für die aktuelle Zeit, damit man nicht ganz ohne Auftritte der Lieblingskünstler auskommen muss. Also schaut, sofern es euch interessiert, doch mal bei euren Lieblingskünstlern auf Social Media vorbei, ob diese auch mal streamen oder guckt euch vielleicht mal auf Youtube nach Livevideos um.

Ich für meinen Teil werde wahrscheinlich weiterhin die Livestreams von Gil Ofarim schauen und immer beim Berlin Culture Cast am Start sein, wenn mich dort etwas interessiert. Ansonsten werde ich die Musik meiner Lieblingsbands so viel ich kann anhören, um sie durch das Geld das sie an den Streams verdienen, zumindest etwas zu unterstützen und wenn ich Lust habe, werde ich mir irgendwann in nächster Zeit auch noch was in deren Shops bestellen. Unterstützung ist immer gut und wichtig, aber aktuell nochmal wichtiger denn je.

Radio Havanna – Helden für eine ganze Nacht

Am 29.02.2020 ging es für mich endlich zum ersten Konzert diesen Jahres, zum Bremer Konzert der „VETO“-Tour von „Radio Havanna“, die als Vorband „Vizediktator“ dabei hatten. Schon seit ich mir die Karte für das Konzert bestellt hatte, freute ich mich auf dieses Konzert.

So kam ich am Konzerttag drei Stunden vor dem Einlass am „Tower“ in Bremen an, wo ich dann feststellen musste, dass ich theoretisch auch hätte später kommen können, da außer Crew und Bands noch niemand da war. Aber nun war ich halt da. Drei Stunden hin- und herlaufen, rumstehen und rumsitzen mit Essenspause zwischendurch. Später, mittlerweile waren auch einige Leute da, wurden wir endlich in die Wärme des „Towers“ gelassen. Nachdem ich dem Merchstand einen Besuch abgestattet und mir eine Mütze gekauft hatte, sicherte ich mir einen Platz in der ersten Reihe und redete dort mit den Leuten, die ich bereits vor dem Einlass kennengelernt hatte.

Irgendwann ging es dann mit „VIZEDIKTATOR“, der Vorband, los. Ich kannte die Band vorher quasi gar nicht und habe sie mir auch nur vor dem Konzert ein wenig angehört, aber ich fand sie direkt super. Die Lieder sind alle verdammt und es war lustig, wie der Sänger fast die ganze Zeit aufgekratzt auf der Bühne rumgetanzt und rumgesprungen ist. „Radio Havanna“ haben mit dieser Band echt eine sehr gute Band als Vorband dabei gehabt, zu der ich sofort wieder auf ein Konzert gehen würde, wenn sie hier in der Nähe spielen.

Danach kamen dann die Jungs von Radio Havanna auf die Bühne und starteten mit dem Song-Doppelpack „Krach“ und „Immer noch da“ von ihrem aktuellen Album das Konzert.

Danach folgten viele Songs des aktuellen und vorherigen Albums, aber auch ältere Songs. Auch Lieder der mit dem aktuellen Album erschienen Cover-Platte „Gossenhauer“ wurden zum Besten gegeben, was zu einer Eskalation des Publikums führte, denn es sind einfach ikonische Songs, die jeder kennt.

Vor dem Song „Faust hoch“ wurde ein gesprochener Text eingespielt, der die Geschehnisse von Hanau aufgriff, ebenso wie er auf die Flüchtlingsproblematik und die Wahlen in Thüringen Bezug nahm.

Vor dem Song „Goldfischglas“, welcher der erste Song der Zugabe war, setzten bzw. hockten sich alle auf den Boden und blieben während des Songs, der nur mit einer Akustikgitarre begleitet wurde, auch sitzen.

Als in der Zugabe der Song „Du hast den Farbfilm vergessen“ gecovert werden sollte, kündigte Fichte, der Sänger, einen Stargast an, der sich als Sänger der Vorband heraus stellte. Zusammen sangen sie dann das Lied, was ziemlich lustig war, da zum einen das Publikum wieder komplett durchgedreht ist und zum anderen der Sänger der Vorband seinen Part zu großen Teilen von einem Zettel ablas. Aber es sei ihm verziehen.

Das Konzert war nach 80 Minuten leider schon zu Ende. Es dauerte nicht allzu lange und die Bandmitglieder liefen im „Tower“ rum. Ich machte mit allen Fotos und holte mir Autogramme auf meiner Setlist und in mein Konzertbuch. Doch auch die Gespräche kamen nicht zu kurz. Es waren ziemlich lustige und schöne Gespräche; vor allem mit dem Sänger der Vorband habe ich sehr viel gelacht, auch wenn wir auch über ernstere Themen geredet haben.

Irgendwann verschwanden die Bandmitglieder und auch ich entschied ich mich, zu gehen.

Mir war klar, dass dies definitiv nicht mein letztes „Radio Havanna“-Konzert war. Die Atmosphäre, das Publikum und die Band waren einfach viel zu gut, um jetzt bis zur nächsten Tour zu warten, bei der sie vielleicht wieder in Bremen spielen. Also schaute ich nach und stellte fest, dass am 14.3. ein Radio Havanna Konzert in Hannover stattfinden sollte … doch dann kam das Corona Virus.

Billie Eilish

Fast jeder kennt die junge Sängerin, die schon jetzt trotz ihres jungen Alters auf eine glanzvolle Karriere zurückblicken kann. In diesem Artikel möchte ich sie euch genauer vorstellen:

Billie Eilish wurde am 18. Dezember 2001 geboren. Sie begann bereits mit 11 Jahren ihre eigenen Songs zu schreiben und komponieren. Der Musikstar leidet an Tourette, einer Krankheit, durch die Billie Eilish manchmal sogenannte „Tic-Anfälle“ bekommt. Doch das hält sie nicht von ihrer Musik ab.

Eine sehr wichtige Person in ihrem Leben ist ihr Bruder Finneas O‘ Connell. Er entdeckte ihr musikalisches Talent als einer der Ersten. Er schrieb den Song „Ocean Eyes“ für seine Band und spielte ihn Billie vor. Dann entschieden sie, das sie ihn singen sollte. Anfang 2016 veröffentlichte die damals 14-jährige Sängerin den Song auf der Website Sound Cloud und wurde über Nacht zu einem Star. In kurzer Zeit erreichte ihr Post 10 Millionen Klicks. „Ocean Eyes“ wurde über 1,3 Millionen mal verkauft und erbrachte Billie gleich die erste Platin-Schallplatte.

Schließlich nahm das Plattenlabel Interscope Records das Nachwuchstalent unter Vertrag. Kurz danach gab Billie Eilish die ersten Konzerte. Auch über Instagram erregte sie Aufsehen. Dort beträgt ihre Followeranzahl heute 56,6 Millionen Follower (Stand März 2020).

Ihr erstes Album, „When we fall asleep, were do we go“, brachte sie an die Chartspitze, übertraf schnell alle Streaming-Rekorde auf Spotify und wurde auf Apple Music zum am meisten vorbestellten Album. Ähnlichen Erfolg brachte der Sängerin ihre Single „Bad Guy“, die sie 2019 mit Justin Bieber herausbrachte.

Abschließend kann man sagen, dass wir weiterhin auf mehr Erfolge von Billie Eilish gespannt sein können.

Buchempfehlung: Das Milliardentrio und der indische Diamant

In dem Jugendkrimi Das Milliardentrio und der indische Diamant von Richard Newsome geht es um den 13-jährigen Jungen Gerald Wilkins. Ursprünglich hatte er vor, seine Ferien mit seinem besten Freund zu verbringen, doch dann kommt es ganz anders….

Kurz vor den heißersehnten Skiferien überraschen Geralds Eltern ihn mit einer anscheinend ziemlich wichtigen Nachricht: Seine Großtante Geraldine Archer, die er überhaupt nicht kennt, ist verstorben. Also muss er, anstatt Ski und Snowboard zu fahren, auf eine Beerdigung nach London. Dort erhält er dann eine Nachricht, mit der niemand gerechnet hat, am wenigsten Gerald selbst: Er hat den Großteil des Archer-Vermögens geerbt, rund 20 Milliarden Pfund. Doch damit nicht genug: Geralds Leben wird noch mehr auf den Kopf gestellt, als er herausfindet, dass seine Großtante keines natürlichen Todes gestorben ist, sondern ermordet wurde! Hat das vielleicht etwas mit dem Noor-Jehan-Diamanten zu tun, der durch eine Spende von Geraldine im Britischen Museum ausgestellt werden konnte und gerade gestohlen wurde? Und was ist mit dem dünnen, schwarzen Mann, der Gerald anscheinend im Visier hat? – Der frischgebackene Milliardär begibt sich auf eine gefährliche Fährtensuche mit seinen neuen Freunden, den Zwillingen Sam und Ruby.

Die von Janka Panskus übersetzte deutsche Version ist im Oetinger Verlag erschienen.

Zu der Buchreihe gehören noch folgende Bände:

Das Milliardentrio und die Stadt der Sechs Tempel

Das Milliardentrio und die Macht des Orakels

In der Schulbibliothek könnt ihr die Romane bislang nicht ausleihen.