Musikalischer Rückblick 2021

Das letzte Jahr hielt weitaus weniger Neues als 2020 bereit, dennoch gibt es einiges, was passiert ist, und einige gute Veröffentlichungen. Hier könnt ihr in die vorgestellten Alben reinhören.

Die besten Alben

Platz 4 – Danger Dan – Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt:

Vor allem um den titelgebenden Song des Albums bin ich schwer herumgekommen und ich habe diesen auch sehr oft gehört, als er herauskam. Dass dann ein ganzes Album kam, ging aber ein wenig an mir vorbei, bis mir irgendwann ‚Eine gute Nachricht‘ in einem Stream in die Ohren gespült wurde. Daraufhin habe ich mir auch das ganze Album angehört, muss aber sagen, dass mir trotz vieler lyrischer Meisterwerke am Ende nur die beiden Songs auf Dauer im Kopf geblieben sind, die ich zuerst gehört habe. Dennoch ein tolles Album eines genialen Künstlers.

Platz 3.1 – Leoniden – Complex Happenings Reduced To A Simple Design:

Seit ‚L.O.V.E.‘, der ersten Single des Albums, wartete ich sehnsüchtig auf das neue Album der Leoniden und ein Jahr später kam es dann auch endlich raus. Insgesamt glänzt das Album durch Musik, die mit teils tiefgründigen Songtexten daherkommt und dennoch mit tanzbarer Melodie versehen ist. Alles in allem ist dieses Album wahrscheinlich das für mich beste Leoniden-Album, auch wenn mich etwas stört, dass es schon so viele Singles vorab gab. Vom Thron des Lieblingssongs ist L.O.V.E. einfach nicht runter zu stoßen, doch auch ‚Dice‘, ‚Blue Hour‘, ‚Home‘ und Funeral sind super Songs, die man sich auf jeden Fall anhören sollte, wenn man keine Lust hat, das Album in Gänze zu hören.

Platz 3.2 – Fewjar – Pace:

Bei Fewjar war es nicht viel anders als bei den Leoniden, weshalb sich die beiden Alben auch den dritten Platz teilen. Zwischen ‚Lateniteaha‘, der ersten Single, und der Veröffentlichung des Albums lag einige Zeit in der für meinen Geschmack zu viele Songs des Albums rauskamen und vieles schon vorwegnahmen. Am Ende ist das Album dennoch sehr gut und fast schon mein neues Lieblingsalbum. Herausstechend neben den bereits vorher erschienen Songs, wie ‚Autobahn‘ oder ‚Virtual Kidz‘, sind vor allem die Melancholie von ‚Up For Good‘. Diese macht diesen Song wohl von den „neuen“ Songs zu meinem Liebling.

Platz 2 – JUNO17 – Wahrheit:

Mit dem ersten Song direkt in diese Band verliebt! Es war sofort klar, dass ich auch das Album hören werde. Die Singles versprachen schon viel und thematisch sowie textlich überzeugt mich das Album vollkommen. Aus den restlichen Songs sind für mich vor allem ‚Beste Verlierer‘ und ‚Kopf oder Zahl‘ hervorstechend.

Platz 1 – ZSK – Ende der Welt:

Sehr früh im Jahr erschienen und fast vergessen, das neueste Album von ZSK. Eine Mischung aus verschiedensten Songs, sowohl politisch als auch persönlich, die sich mit dem Alltag beschäftigend. Der Song ‚Rumstehen‘ ist für mich der beste, einfach weil er die Konzertlosigkeit der Pandemie gut beschreibt. Ich freue mich drauf, wenn ich die Songs bald mal live sehen kann.

Montreal – Bestandsaufnahme:

Dieses Album ist aufgrund des Konzepts definitiv eine Erwähnung wert. Im ersten Moment denkt man, dass es sich um ein einfaches „Best Of“-Album handelt, auf welchem noch drei neue Songs erschienen sind, doch dieses „Best Of“-Album unterscheidet sich von allen anderen, die ich kenne. Die Entscheidung darüber, welche Songs auf dem Album landen würden, trafen nämlich nicht die Bandmitglieder, sondern die Fans. Einige Zeit vor Veröffentlichung des Albums startete die Band eine Abstimmung mit all ihren Songs und jeder Fan, der wollte, konnte seine fünfzehn Lieblinge davon aussuchen und für diese stimmen. Auf dem Album landeten dann am Ende genau die fünfzehn Songs, die die meisten Stimmen von den schlussendlich 2874 teilnehmenden Fans bekommen hatten.

Probleme in der Fleischindustrie – Brennpunkt Wildeshausen

Wieso ist ein vegetarischer Lebensstil vorteilhaft? Ist es wirklich so schwierig, auf Fleisch zu verzichten und welche Alternativen gibt es? Fragen wie diese habe ich bereits in meinem Artikel „Vegetarisch leben – für den Trend oder für das Tier?“ behandelt. Dabei bin ich auch auf die bekannten Probleme der Massentierhaltung eingegangen, die eng mit unserem Fleischkonsum verbunden sind. 700 Kilogramm Kohlenstoffdioxid kann eine vierköpfige Familie beispielsweise einsparen, wenn sie langfristig einmal pro Woche auf Fleisch verzichtet. Die direkte Verbindung zwischen Klimawandel und übermäßigem Fleisch- und Fischkonsum ist damit unübersehbar. Was allerdings lange unklar war: Viele weitere Probleme, die immer weit entfernt erschienen, befinden sich in Wirklichkeit direkt vor unserer Nase – im Brennpunkt Wildeshausen.

Von der Schlachtung bis zur Zerlegung wird das Tier in der Fleischindustrie verarbeitet. Große Unternehmen wie Tönnies oder Wiesenhof haben dabei viele verschiedene Abteilungen, in denen die Arbeiter auf bestimmte Arbeitsschritte spezialisiert sind. Doch wer sind diese Arbeitskräfte?

Viele der als geringqualifiziert geltenen Arbeitskräfte stammen aus ärmeren osteuropäischen Ländern, wie zum Beispiel Polen oder Rumänien, und sind in Deutschland bei Subunternehmen angestellt. Die Großunternehmen geben damit sowohl die Verantwortung für die Entlohnung als auch die Verantwortung für die Arbeitskräfte ab. Während diese nun unter schlechten Arbeitsbedingungen leiden, profitieren die Unternehmen.

Die Arbeitskräfte in der Fleischindustrie wissen meist nicht über ihre Rechte Bescheid. Durch das Abziehen der Kosten für Ausrüstung und Instrumente erhalten sie keinen Mindestlohn. Zusätzlich haben sie überdurchschnittlich lange Arbeitszeiten und keine angemessenen Unterkünfte, während ihnen gleichzeitig, zum Beispiel bei Krankheit, direkte Kündigungen drohen. Letzteres ist unter anderem ein Grund für diverse Coronafälle in der Fleischindustrie, auch bei der Firma Geestland in Wildeshausen. Beispielsweise wurden im Sommer 2020 innerhalb eines Tages 23 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet.

Der in Rechterfeld geborene Pfarrer Peter Kossen gilt als bekannter Kritiker der Fleischindustrie. Im Gespräch mit Arbeitsmigranten und deren juristischen und medizinischen Beratern deckte er bereits diverse Misshandlungen und Ausbeutungen dieser „modernen Sklaverei“ auf. Während seines Protestes für bessere Arbeitsbedingungen setzte er sich beispielsweise für Coronaimpfungen für Arbeitskräfte ein. In Nordrhein-Westfalen wurde er aufgrund seiens Engagements mit dem Verdienstorden des Landes ausgezeichnet.

Menschenwürde fordert Kossen – etwas, das in den Menschenrechten längst verankert ist. Sie gelten seit siebzig Jahren als Leitlinie sozialer Gerechtigkeit, welche nur mithilfe der nötigen Sensibilität in Öffentlichkeit und Politik gewährleistet werden kann. Kossen sieht hier zwar einen Fortschritt, betont aber auch, wie viele Menschenrechtsverletzungen versteckt bleiben. Aufmerksamkeit und Kontrollen bleiben somit weiterhin essentiell, um Arbeitsschutz für Leiharbeiter zu gewährleisten.

Und was können wir als Konsumenten tun? Einen direkten Einfluss auf die Großunternehmen haben wir nicht. Trotzdem können wir zum Beispiel beim Kauf von Fleisch auf die Herkunft achten oder unseren Konsum etwas einschränken. Bereits kleine Veränderungen in unserem Essverhalten können dabei helfen, der sozialen Gerechtigkeit einen Schritt näher zu kommen und Aufmerksamkeit auf den Brennpunkt Wildeshausen zu richten.

Mein Lotta-Leben

In der humorvollen, vielfältig illustrierten Jugendbuch-Reihe „Mein Lotta-Leben“ für Kinder ab 9 geht es um die alltäglichen Abenteuer der 11-jährigen Lotta Petermann und ihren menschlichen und tierischen Freunden.

Alice Pantermüller ist die Autorin der Bücher. Sie wurde 1968 in Flensburg geboren. Nach dem Lehramtsstudium, einem Aufenthalt als deutsche Fremdsprachenassistentin in Schottland und einer Ausbildung zur Buchhändlerin lebt sie heute mit ihrer Familie in der Lüneburger Heide.

Daniela Kohl hat die Bilder von Lotta Leben gezeichnet. Sie verdiente sich schon als Kind Pausenbrot mit Kritzeleien. Die freie Illustratorin und Grafikerin lebt mit Mann, Hund und Schildkröte über den Dächern von München.

Damit ihr einen Eindruck von der Geschichte bekommt, möchte ich euch zunächst die wichtigsten Figuren vorstellen:

Lotta:

Lotta ist die Hauptfigur. Ihre Mutter erwartet von Lotta, dass sie regelmäßig auf ihrer Indische Blockflöte üben soll. Was sie allerdings nicht weiß: Sobald Lotta auf ihrer Flöte spielt, bringt diese ihr nur Pech, zudem sie bringt nur voll schiefe Töne raus. Wenn Lotta gerade nicht musiziert, macht sie immer nur Unsinn. Außerdem stolpert sie ständig über ihre Schildkröte Hesters, denn die liegt immer im Weg. Mit ihrer besten Freundin Cheyenne und ihrem Freund Paul bilden die drei eine Bande, sie heißt „DIE WILDEN KANINCHEN“.

Cheyenne :

Cheyenne ist die beste Freundin von Lotta. Sie kann super singen. Zudem findet Lotta ihre Frisur einfach toll, denn die sieht aus wie eine Palme. Wie bekommt die das nur hin, fragt Lotta sich immer.

Paul:

Paul ist der Freund von Lotta und Cheyenne. Paul hat DIE WILDEN KANINCHEN gegründet, zudem hat er ein Baumhaus, wo der Treffpunkt der Bande ist. Nichtsdestotrotz wünschen sich Lotta und Cheyenne manchmal, dass er gar nicht in ihrer Bande wäre, da Paul ein ganz schöner Besserwisser sein kann.

Die Rocker

„Die Rocker“ ist der Name einer anderen Bande. Es ist eine reine Jungen-Bande. Die Mitglieder sind die Rocker Benni, Maurice und Timo. Ihr größtes Hobby neben Musik ist es, DIE WILDEN KANINCHEN zu ärgern.

Die Glämmergirls (Lämmer Girls)

Neben den WILDEN KANINCHEN und den Rockern gibt es noch eine dritte Bande: die Glämmergirls; Emma, Berenike von Bödeker und Liv-Grete sind ihr Mitglieder.

Wenn ihr nach dem ersten Roman noch Lust auf mehr habt, es gibt mittlerweile 18 Bände der Reihe. Der Lesestoff wird allen Lotta-Fans also nicht so schnell ausgehen:

Band 18: „Im Zeichen des Tapir“, Band 17: „Je Otter desto flotter“, Band 16: „Das letzte Eichhörnchen“, Band 15: „Wer den Wal hat“, Band 14: „Da lachen ja die Hunde“, um nur einige Titel zu nennen.

Einer meiner Lieblingsbände der Reihe ist „Je otter, desto flotter“ Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Band 17 „Je Otter, desto flotter“

Lotta und ihre beste Freundin sind in letzter Zeit total vergnügt, denn Cheyennes Mama Sandra hat in einem Online-Datingportal einen netten Mann kennengelernt (Otmar, 40 Jahre, Möbelverkäufer). Seitdem liegt sie gar nicht mehr so häufig müde auf dem Sofa rum, sondern renoviert die Wohnung (in Rosa) und plant Möbelkäufe. Das findet Cheyenne richtig gut, denn sie hat somit mehr Freiräume …

Wie viel kostet mein Lotta leben ? Die Romane der „Lotta-Leben“-Reihe kostet zwischen 12,00 -14,00 Euro. Ihr findet das Buch aber auch in der Schulbibliothek

Verfilmung der Reihe

Die ersten beiden Romane der Jugendbuchreihe wurden übrigens bereits verfilmt. Hier ein paar Informationen über den ersten Film über Lottas Leben. Er trägt den den Titel „Alles Bingo mit Flamingo“:

Hurra, der erste Film von Lotta-Leben ist da! Die elfjährige Lotta Peterman und ihre beste Freundin Cheyenne wurden von ihrer reichen eingebildeten Mitschülerin Berenke von Bödeker, anders als die anderen Mitschüler, nicht zur Geburtstagsfeier eingeladen. Die beiden Freundinnen schmieden Pläne, um doch noch zur Party eingeladen zu werden, dort geht je doch ein Gezanke und Gezicke los.

Ich stelle jetzt einmal die Schauspielerinnen und Schauspieler vor, die die Figuren verkörpern:

  • Berenike von Bödeker: gespielt von Laila Ziegler
  • Marlon: gespielt von Lukas Rieger
  • Frau Kackert: gespielt von Carolin Kebekus
  • Sabine Petermann: gespielt von Laura Tonke
  • Rocker Maurice: gespielt von Robert Paul Eitelberg
  • Cheyenne: gespielt von Yola Stresse
  • Mutter von Berenike(Sandra):gespielt von Christiner Schumacher
  • Rocker Timo: gespielt von Rocco Noam Dorbach
  • Liv-Grete: gespielt von Mina Linden Schmidt
  • Simon Petermann (der kleine Bruder von Lotta): gespielt von Lenny Kullmann
  • Rainer Petermann: gespielt von Oliver Mommsen
  • Paul: gespielt von Levi Kazmaier
  • Cheyennes Mutter: gespielt von Mareile Blendi
  • Rocker Benni: gespielt von Emil Janeba
  • Chanell (Cheyennes kleine Schwester): gespielt von Lara Vondey
  • Jakob Petermann (Lottas kleiner Bruder): gespielt von Marlow Kullmann
  • Hester (Lottas Schildkröte)

Viel Spaß beim Lesen und/oder Schauen des Films!

Baby Lili bringt unerwartete Probleme

Die Geburt eines Kindes – ein Ereignis über das sich alle freuen? Nicht so im englischen Königshaus:

Seit der Geburt von Baby Lilibet Diana Mountbatten-Windsor, genannt Lili, müssen ihre Eltern, HRH Prince Henry Charles Albert David, Duke of Sussex, Earl of Dumbarton, Baron Kilkeel KCVO, besser bekannt als Prinz Harry, und seine Frau, Meghan, Duchess of Sussex, mit sehr viel Kritik leben.

Die eigene Familie von Harry ist weder erfreut darüber, dass die beiden nach Kalifornien gezogen sind, geschweige denn dass Baby Lili dort geboren ist und sie zudem auch dort getauft werden soll.

Es gibt auch viel Kritik daran geübt, dass sie ein anderes Leben führen wird als George, Charlotte und Louis, die Kinder von Harrys Bruder, dem Thronfolger William:

  1. Sie ist nicht nur amerikanische Staatsbürgerin, sondern auch britische Bürgerin.
  2. Lili wird keine königlichen Vollzeitaufgaben erledigen.
  3. Außerdem hat sie mehr Freiheiten als die Kinder von William und Kate.
  4. Sie steht zwar in der Liste der Thronfolge, doch wird sie diesen Titel nie bekommen.
  5. Unter anderem werden sie und ihr Bruder, Archie, nicht im Palast aufwachsen, da Meghan und Harry im März 2020 nach Kalifornien gezogen sind.
  6. Sie wird mehr mit prominenten amerikanischen Kindern spielen, anstatt mit britischer Verwandtschaft.

Die Bedeutung von Baby Lilis Namen: Wieso Lilibet Diana?

Sie heißt Lilibet zu ehren des Namens der Queen, ihrer Urgroßmutter, da Lilibet der Spitzname von ihr war. Die Queen selbst allerdings ist „todunglücklich“ über den Namen ihrer Urenkelin. Ihr verstorbener Mann hatte sie immer so genannt, weswegen es ihr quasi ein „Messer ins Herz rammt“ wie sie selbst behauptete.

Der Name Diana ist auch ein Andenken zu Ehren von Harrys Mutter, Lady Diana oder auch Lady Di.

Ihr vollständiger Name lautet aus diesem Grund Lilibet Diana Mountbatten-Windsor.

Baby Lilis Namenswahl macht die königliche Familie fast kaputt

Da die Queen sich hintergangen fühlt, zog sie sich für das Erste zurück und antwortete auf keine Nachrichten oder Meldungen ihres Enkels, Harry. Nach mehreren Wochen kehrte die Queen endlich zurück, doch trotzdem schob sie öffentlich einen Keil zwischen sich und die Familie von Harry. Sie äußerte sich mit den Sätzen: „Mein eigener Enkel, er hat mich zu tiefst verletzt, ich denke, er wusste genau, dass dieser Name mein Herz brechen lässt.“ „Für mich fühlte es sich so an, als wenn er mir beabsichtigt ein Messer in Herz rammen wollte.“

Original: „My own grandson, he hurt me too deeply, I think he knew exactly that this name breaks my heart.“ „To me it felt like he was intentionally trying to ram a knife into my heart.“

So hat dieses an sich freudige Ereignis, die Geburt von Harrys und Meghans Tochter, zu weiteren Spannungen der Windsor-Familie geführt.

LGBTQIA+ an unserer Schule

Seit Jahren ist der Juni der Pride Month und soll an die Stonewall Proteste von 1969 erinnern, bei denen Mitglieder der LGBTQIA+-Community sich gegen die Polizei auflehnten und für ihre Rechte protestiert haben. Mittlerweile gilt Homosexualität zwar in vielen Ländern nicht mehr als Verbrechen, aber bis dies in der ganzen Welt so ist, muss noch viel getan werden und um das zu erreichen, ist unter anderem der Pride Month da.

Auch an unserer Schule gibt es einige queere Menschen, mit denen ich viel über den Pride Month, aber vor allem über LGBTQIA+ im Allgemeinen und den Umgang damit in der Schule und in der Gesellschaft geredet habe.

Warum läufst du mit Flagge(n) rum?

Ich hatte schon länger mit dem Gedanke gespielt im Pride Month mit meiner Bi-Flagge rumzulaufen, brauchte jedoch noch den letzten Anstoß dafür. Den Anstoß dafür hat mir dann mein bester Freund gegeben, da er mit seiner Trans-Flagge rumläuft und ich so wusste, dass ich dann nicht die einzige Person sein würde, die mit Flagge rumläuft. Des Weiteren war ich mir nach 5 Jahren sehr sicher damit, auch in der Schule komplett offen zu zeigen, dass ich bisexuell bin und das dies halt eben nicht der „Norm“ entspricht.

Im Allgemeinen sind wir uns in unserer Gruppe einig gewesen, dass wir mit Flaggen rumlaufen, um zu zeigen, dass es an dieser Schule auch queere Menschen gibt und vielleicht ungeouteten Schüler*innen zu zeigen, dass sie nicht allein mit ihrer Sexualität oder ihrem Gender sind. Des Weiteren ist einigen von uns auch wichtig gewesen, den Pride Month zu zelebrieren und aufmerksam zu machen, dass der erste Pride ein Protest war und wir auch heute in der Thematik noch viel protestieren und kämpfen müssen.

Was wünscht du dir für die Zukunft, wenn es darum geht, wie mit dem Thema LGBTQIA+ in der Schule umgegangen wird? Wie und wo soll es behandelt werden? Wie sollen Lehrer*innen damit umgehen?

Ich wünsche mir, dass das Thema mehr Sichtbarkeit in der Schule findet und man nicht mehr das Gefühl hat, dass es totgeschwiegen wird, da es, zumindest in meinem Fall, zu dem Gefühl gefühlt hat, dass ich unnormal bin. Um mehr Sichtbarkeit für dieses Thema zu schaffen, sollte es intensiver im Unterricht behandelt werden, wobei es fast schon egal ist, in welchem Fach es stattfindet. Im Sexualkundeunterricht sollte noch dazu thematisiert werden, dass es wichtig ist, dass auch gleichgeschlechtliche Paare verhüten und womit sie dies tun können.

Wir sind uns untereinander einig geworden, dass die Behandlung von Schüler*innen sich nicht ändern sollte, nur weil diese nicht hetero sind. Es sollten alle, unabhängig ihrer Sexualität, gleich behandelt werden. Ein weiterer Punkt ist, wie bereits erwähnt, dass man das Thema offen im Unterricht behandeln muss und darüber aufklären muss, in der Hoffnung, Homophobie weitgehend abzubauen. Ein weiterer Wunsch ist, dass bei Beschreibungen eines Bildes nicht direkt durch das Aussehen der Personen auf das Geschlecht geschlossen wird. Auch über Intersexpersonen und die Nutzung von geschlechtsneutralen Pronomen sollte man mehr reden und aufklären.

Was muss sich in der Gesellschaft ändern in Bezug auf das Thema LGBTQIA+?

Es fehlt in der Gesellschaft weiterhin an Toleranz und Akzeptanz für gleichgeschlechtliche Paare sowie dafür, dass es Menschen gibt, die trans oder nicht-binär sind. In Deutschland ist zwar sicherlich eine größere Toleranz feststellbar, als in anderen Ländern, wie z.B. Russland, und es hat sich gerade in den letzten Jahren hier in Deutschland in eine positivere Richtung gewandelt, von tiefgreifender Akzeptanz und Toleranz, die sich durch alle Schichten zieht, sind wir aber auch hier noch ziemlich entfernt und ich verstehe nicht, warum. Als queere Person akzeptiere ich doch auch, wenn Mann und Frau zusammen sind und eine heteronormative Beziehung führen. Es sollte also auch andersherum eigentlich kein Problem sein.

Man sollte anfangen Kindern das Thema ab einem bestimmten Alter zu erklären, sodass die Akzeptanz bereits in einem frühen Alter beginnt und man bereits früh lernt, dass Sexualität nichts ist, was man sich aussucht. Des Weiteren sollte man auch darüber aufklären, dass Witze über Sexualitäten nicht witzig sind und durchaus verletzend sein können. Auch die Unterstützung von Unternehmen etc. sollte weiter wachsen und sich auch über den Pride Month hinaus erstrecken.

Man könnte hier noch weiteres ausführen, jedoch dachte ich mir, es sei erstmal wichtig, die Sachen zu nennen, auf die wir uns einigen konnten, da man sowieso nicht alles auf einmal umsetzen könnte.

Im nächsten Jahr wird der Pride Month sicher auch wieder zelebriert werden, wenn auch ich den dann nicht mehr in der Schule zelebrieren kann.

Buch Vorstellung: Gregs Tagebuch

Das Buch „Gregs Tagebuch“ ist ein sehr beliebtes Buch für 5- und 6-Klässler. Das Buch ist ein Comic-Roman und der Autor ist Jeff Kinney. Er kommt aus Amerika und schreibt in den Büchern meist über sein eigenes Leben. insgesamt hat er 16 Bücher hervorgebracht, doch diese Reihe ist seine erfolgreichste. Ursprünglich war das Buch war für Erwachsene gedacht.

In den Büchern schreibt Greg über seine Familie, seinen besten Freund Rupert und über die Schule. Leider hat Greg immer ziemlich viel Pech, auch in Liebesbeziehungen. Greg und Rupert erleben viele Abenteuer.

Mir persönlich gefällt das Buch sehr gut, weil es spannend, nicht gruselig, aber auch sehr lustig ist. Da die Geschichte in Amerika spielt, sind allerdings viele englische Wörter drin. Der erste Band von „Gregs Tagebuch“ wurde am 1. Februar 2008 herausgebracht.

Ich stelle jetzt einmal alle Hauptfiguren vor:

Greg: Er ist die Hauptfigur in diesem Roman. Er liebt es, Videospiele zu spielen und im Haus zu bleiben. Er hat nur einen Freund, Rupert. Greg geht auf die Junior-Highschool. Gregs größter Traum ist es, reich und berühmt zu sein. Er glaubt ziemlich fest daran, dass dies Wirklichkeit wird, aber er geht wohl nicht in Erfüllung, weil er einfach zu wenig beachtet wird.

Mom: Gregs Mutter, eigentlich heißt sie Susan. Greg liebt es, wie gesagt, im Haus zu bleiben und Videospiele zu spielen, seine Mom ist aber anderer Meinung: Sie will, dass er sich mehr Freunde sucht und mehr nach draußen geht. Außerdem will Mom, dass die Familie mehr zusammen macht und zusammenhält.

Dad: Gregs Vater, eigentlich heißt er Frank. Er will, dass Greg mehr Sport macht, weil sein Chef, Mr. Warren, drei Söhne hat, die richtige Sportskanonen sind. Greg Aber ist allerdings wie erwähnt eine faule Socke.

Rodrick: Er ist der große Bruder von Greg und macht ihm das Leben schwer. Manchmal halten sie aber auch zusammen und manchmal dreht Greg den Spieß um. Rodrick geht schon auf die Highschool. Er hat auch eine Band namens „Volle Windel“, aber auf ihrem Band-Bus steht „Folle Vindel“. Sie spielen Heavy Metal, der sich laut Buch ziemlich schrecklich anhört. Rodricks Traum ist es, mit der Band total berühmt zu sein.

Manni: Manni ist der jüngere Bruder von Greg und Moms und Dads Liebling. Egal wie viel Mist er baut, er bekommt nie Ärger. Meistens sind die beiden sogar stolz auf ihn und finden alles ziemlich niedlich. Manchmal, wenn Mom und Dad nicht hinsehen, spielt Greg ihm einen Streich. Außerdem ist Manni unberechenbar: Wenn ihm eine Kleinigkeit nicht passt, bekommt er einen totalen Anfall.

Rupert: Er ist Gregs bester und einziger Freund und das, obwohl Ruperts Eltern, Mr. und Mrs. Jefferson, nicht so begeistert sind. Greg findet Rupert peinlich, weil er dauernd ,,spielen“ statt „abhängen“ sagt. Außerdem hält Greg Rupert für einen Angsthasen und findet ihn zudem ein bisschen kitschig. Nichtsdestotrotz ist Greg ganz froh, ihn als Freund zu haben.

Ich hoffe, ich habe euch etwas neugierig auf „Gregs Tagebuch“ gemacht.

Viel Spaß beim Lesen!

Die Juniorwahl – was ist das?

Die Juniorwahl ist eine Wahl, bei der Schüler Parteien wählen wie die Erwachsenen. Allerdings werden diese Stimmzettel nicht bei der regulären Wahl gewertet. Das alles ist dafür da, damit die Schüler sehen können, wie eine Wahl abläuft. Zudem lernen sie so den Ablauf einer Wahl kennen.

An der Bundestagswahl in diesem Jahr nahmen Schulen aus dem ganzen Land teil, insgesamt 3.676.

Grundsätzlich können an einer Juniorwahl die Jahrgänge 7-13 mitmachen. 1999 wurde die Wahlsimulation zum ersten Mal veranstaltet, seitdem beteiligten sich über 3 Millionen Jugendliche!

Quelle: die-tks.de

Die Wahl-Ergebnisse am Gymnasium Wildeshausen: Die Grünen und Susanne Mittag (SPD) gewinnen die Wahl an unserer Schule.🏆

Hier könnt ihr sehen, wie viel Prozent der Stimmen die Parteien gewinnen konnten.

Für die CDU gab es nicht so viele Stimmen, für die Linke lief es auch nicht gut. Die SPD lag kurz vor der FDP, die auch viele Stimmen für sich gewinnen konnte. Zum Schluss aber haben sich die Grünen durchgesetzt.

Das Direktmandat hat wie schon bei der letzten Wahl Susanne Mittag von der SPD gewonnen.

Kampfsport: Nur Aggression?

Es gibt viele verschiedene Arten von Kampfsport, z. B. Karate. Das Erste, an das viele bei Karate denken, ist, dass man sich gegenseitige auf die Matte haut. Das stimmt aber nicht: Eigentlich greift man mit Karate nicht an, sondern wehrt nur ab. Zudem wird von Karateka erwartet, dass sie ihren Gegnern respektvoll gegenübertreten, zum Beispiel verbeugt man sich immer beim Betreten und Verlassen der Matte.

Eine Kata ist eine Reihenfolge von einstudierten Techniken, die man nacheinander strukturiert ausführt, und die dann vom Trainer bewertet wird. Wenn Profis eine Kata ausführen, sieht es so aus:

Welche Techniken ein Kampfsportler bereits beherrscht, kann man übrigens an seiner Kleidung erkennen. Er muss sogar eine Prüfung, Kata genannt, ablegen, um einen Karateanzug tragen zu dürfen. Auch im Anschluss muss er weitere Prüfungen bestehen. Nach jeder bestandenen Prüfungen ändert sich die Gürtelfarbe, die ein Karateka tragen darf: Ein Anfänger trägt einen weißen Gürtel. Im Anschluss ändert sich die Gürtelfarbe wie folgt: Gelb, Orange, Grün, Blau, Braun, bis hin zum schwarzen Gürtel. Man kann also sagen: Umso dunkler die Farbe, desto höher die Klasse. Wenn man dran bleibt, dauert es 4-5 Jahre bis zum schwarzen Gürtel.

Karate macht Spaß und ist ein ausdauernder Sport.

Nachhaltigkeit in Museen

„Erinnern ist arbeiten an der Zukunft“

Aleida Assmann

Unsere Vergangenheit prägt stetig sowohl die Gegenwart als auch die Zukunft. Dieser Gedanke findet sich in dem Zitat von Aleida Assmann wieder und zeigt auf, dass das vielfältige Zusammenleben nicht einfach zu gestalten ist. Vielmehr ist es eine Anstrengung, die ein beständiges Engagement der Gesellschaft braucht, einen nachhaltigen Umgang. Wenn man jedoch über das Thema Nachhaltigkeit nachdenkt, so findet man sich schnell bei anderen Themen wieder. Besonders bei Fragen, die die Ökologie (die Umwelt) und die Ökonomie (die Wirtschaft) betreffen. Doch dies sind nicht die einzigen Bereiche, in denen Nachhaltigkeit eine Rolle spielt. Auch das gesellschaftliche Leben kann und muss nachhaltig gestalten werden, um ein weitreichendes Bestehen der Gesellschaft zu garantieren.  

An diesem Punkt können vor allem Museen ansetzen, da diese Wissen in besonderen Kontexten vermitteln können. Als Sammlungen von Wissen und Zeugnissen der Vergangenheit besitzen sie daher auch eine gewisse Verantwortung, dieses nicht nur einfach zu präsentieren, sondern dieses auch zu kontextualisieren. Die Hintergründe der Objekte zu beschreiben und die ursprünglichen Umstände aufzuzeigen sind wichtige Anforderungen an eine Ausstellung. 

Das Spielzeugmuseum Nürnberg

Um dies an einem Beispiel näher zu erläutern, kann man gut den Ansatz des Spielzeugmuseums in Nürnberg als Beispiel heranziehen. Dieses hat nämlich für die Ausstellung schon ein Konzept bezüglich der Nachhaltigkeit erarbeitet, welches die Mitarbeiter planen bis zum Jahr 2030 vollständig umzusetzen. Dieses Konzept entspricht den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, um auf diese umfassend eingehen zu können und die Ausstellung des Museums entsprechend in Zukunft anzupassen. Die formulierten Ziele treffen den aktuellen Zeitgeist: hochwertigere Bildung etablieren, Gleichberechtigung fördern und Ungleichheiten sowie Konsum verringern.

Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen

Viele dieser Punkte werden inzwischen bereits untersucht, doch ein Thema wird zurzeit (2021) durch die permanente Sonderausstellung “Spielzeug und Rassismus – Perspektiven, die unter die Haut gehen” besonders in den Fokus der Besucher gerückt. Die Ausstellung zeigt Objekte, die zum Teil zuvor bereits unter den Exponaten ohne Kontext zu sehen waren. Inzwischen ist die Darstellung dieser Stücke zum Teil grundlegend anders oder auch verändert durch ergänzende Hinweise. Denn die Objekte einfach aus der Ausstellung zu entfernen wäre ebenso schadend gewesen, als wenn man gar nichts verändert hätte. Die Ausstellung ist nun deutlich gehaltvoller durch die Art und Weise wie die rassistischen Objekte nun im Museum platziert sind. So wird auf die Objekte aufmerksam gemacht, welche problematisch sind und auch gut gezeigt warum.

Solch ein Ansatz von Museen ist neben einem gesunden Planeten eine der vielen Grundsäulen, auf denen sich ein gutes Leben aufbaut, und unsere Zukunft langfristig bereichern wird. Dementsprechend wichtig ist es, dass solche Pläne auch in anderen Museen und Bereichen ausgearbeitet und umgesetzt werden.

Britney Spears, die Pop-Ikone der 00er Jahre

Wer ist Britney überhaupt?

Britney Jean Spears, geboren 02.12.1981, ist eine US-amerikanische Pop-Sängerin, Songwriterin, Tänzerin und Schauspielerin. Ihr Karrierebeginn war 1998, jedoch war sie 1992 im Mickey Mouse Club, der berühmt dafür war, dass viele Sänger:innen (wie z.B Christina Aguilera) hier ihre Karriere gestartet haben. Insbesondere ihre beiden Alben „… Baby One More Time“ (1999) und „Oops! … I Dit It Again“ (2000) waren große internationale Erfolge, die Beide in kurzer Zeit zu den weltweit meist verkauften Musikalben wurden. Zu ihren beliebtesten Songs gehören z.B „Toxic“, „Womanizer“, „Gimme More“. Britney Spears ist heute (stand 2021) 39 Jahre alt.

Britney Spears der Kinderstar

Britney Spears wohnte damals mit ihrer Mutter (Lynne Spears) und ihrem Vater (Jamie Spears) in der kleinen, niedlichen Stadt Kentwood, Louisana. Schon in jungen Jahren war sie viel im Fernsehen zu sehen, sie hatte schon damals eine bewundernswerte Stimme. Als Britney ungefähr zehn Jahre alt war, schrieben ihre Eltern eine Kinder-Talent-Agentin (Nancy Carson) an. Britneys Eltern wollten ihrem Kind die bestmöglichen Chancen für einen erfolgreichen Karrierestart geben. Nach sehr, sehr langem Überlegen beschlossen Lynne Spears und Nancy Carson mit Britney eine Weile nach New York zu ziehen.


Dort konnte Britney besseren Gesangs- und Schauspielunterricht nehmen, davon abgesehen konnte sie an Castings teilnehmen. Britney Spears arbeitete sich Stück für Stück in den Mickey Mouse Club. Dort legte sie mit nur zehn Jahren einen weltweit beachteten Auftritt hin. Eine Weile nach dem Auftritt zogen sie wieder nach Kentwood. Dort ging alles wieder seinen gewohnten Gang: Britney ging zur Schule, spielte Basketball und hatte ein ganz normales Leben. Zwei Jahre lang hatte Britney keine weiteren Auftritte mehr. Natürlich fragte sich die Familie in der Zeit, was sie machen könnte. Diese zwei Jahre waren für Britneys Eltern bittere Jahre, sie verdienten wenig Geld. Es war schwierig, immer noch für Gesangsunterricht zu zahlen, und es wäre für Britneys Eltern zu teuer gewesen, immer nach New York zu pendeln, damit sie dort an Castings teilnehmen könnte.

Plattenverträge und erste Alben

Einige Zeit später hatte Britney vor, wieder nach New York zu reisen, denn sie wollte sich mit Leuten einer Plattenfirma namens Jive Records treffen (sie war zum damaligen Zeitpunkt 15). Am Treffpunkt angelangt waren Mitarbeiter:innen überrascht, wie konzentriert und ernst Britney war. Sie unterschrieb einen Vertrag und brachte mit nur 17 Jahren ihr erstes Album („… Baby One More Time“) raus, das auch direkt eines ihrer erfolgreichsten Alben wurde. Daraus entstand für sie (insbesondere in ihrem Alter) natürlich ein enormer Druck. In den folgenden Jahren kamen dennoch weitere international bekannte Alben heraus. Irgendwann wurde der Druck dann aber zu groß und es kam zu einem tiefen Einschnitt in Britneys Karriere:

Zusammenbruch und Vormundschaft

Nun kommen wir zu Britneys Zusammenbruch und ihrer Vormundschaft. Im Frühjahr 2007, brach die Sängerin (das erste mal) während eines Gerichtsprozesses über das Sorgerecht ihrer Söhne in Los Angeles zusammen. Leider verschlechterte sich ihre Lage, weswegen sie immer schlimmere Zusammenbrüche hatte. Sie rasierte sich die Haare vollständig ab! Die Paparazzi gaben dabei nicht nach, die nächste Schlagzeile war ihnen wichtiger als Britneys Wohlergehen. Sie waren immer am richtigen Ort um Britneys grausame Zusammenbrüche zu filmen. Einst wurde sie 2007 in ein Krankenhaus eingeliefert, Paparazzi waren vor Ort und filmten sogar in den Krankenwagen!

Britneys Vater beschloss 2008 ihr gesetzlicher Vormund zu werden. (Vormünder sind Personen, die dazu bestimmt sind sowohl helfen im Alltag klar zu kommen als auch diese rechtlich Vertreten). Anfangs war das noch eine gute Maßnahme, aber wenn man bedenkt das Britney schon seit 13 Jahren in der Vormundschaft gefangen ist…! Außerdem muss sie viele Einschränkungen bewältigen. Ich zähle ein paar auf:

  • darf nicht frei über ihr Geld entscheiden
  • darf nicht frei Auto fahren
  • darf nicht entscheiden mit wem sie sich trifft
  • darf nicht frei heiraten
  • darf keinen weiteren Nachwuchs kriegen
  • darf ihre Kinder nicht kontaktieren

Ich habe hier nicht mal alle Einschränkungen genannt und es ist jetzt schon erschreckend, das Britney auf so viel verzichten muss. Für mich (und auch für viele andere) ist Britney Spears heute NICHT mehr psychisch krank! Sie ist eine gesunde und arbeitsfähige Frau!

Ihre Fans haben das auch erkannt und haben die Bewegung #FreeBritney 2009 ins Leben gerufen. Anfangs war es ein kleiner Instagram Hashtag, heute protestieren mehrere 100.000 Menschen weltweit für Britney! Es gibt eine Menge von Menschen die auf Britneys grausame Umstände aufmerksam machen und das Thema weiter verbreiten (insbesondere auf Instagram). Häufig sehen Leute auch Botschaften in Britneys Instagramposts. Beispielsweise haben viele Fans auf Instagram ihr den Auftrag gegeben ein gelbes Top zu tragen, einige Zeit später postete sie eine Story mit einem klar erkennbaren gelben Top. Jedoch sind die Theorien nicht sehr glaubhaft, weswegen ich die Theorien auch für unglaubwürdig halte.

Da es Neuigkeiten zum Fall #FreeBritney gibt werde ich wahrscheinlich in einem zweiten Teil drüber berichten.

#FreeBritney ❤️‍🩹